Talarrubias ist ein Ort und eine Gemeinde (municipio) mit Einwohnern (Stand: ) im Nordosten der spanischen Provinz Badajoz in der Autonomen Gemeinschaft Extremadura. Zur Gemeinde gehören neben dem Hauptort Talarrubias die Ortschaften Obando und Vegas Altas.

Lage Talarrubias liegt ca. 110 Kilometer ostnordöstlich von Mérida in einer Höhe von ca. in der Sierra de Pela. Der Guadiana wird hier zur Embalse de García de Sola aufgestaut. Das Klima im Winter ist gemäßigt, im Sommer dagegen warm bis heiß; die eher geringen Niederschlagsmengen (ca. 535 mm/Jahr) fallen – mit Ausnahme der nahezu regenlosen Sommermonate – verteilt übers ganze Jahr.Talarrubias – Klimatabellen

Bevölkerungsentwicklung Jahr 1970 1981 1991 2001 2011 2021Einwohner 5051 3946 3816 3630 3624 3355Talarrubias – Bevölkerungsentwicklung Der deutliche Bevölkerungsrückgang seit den 1950er Jahren ist im Wesentlichen auf die Mechanisierung der Landwirtschaft, die Aufgabe bäuerlicher Kleinbetriebe und den damit einhergehenden Verlust an Arbeitsplätzen zurückzuführen (Landflucht).

Wirtschaft Während das Umland über Jahrhunderte in hohem Maße landwirtschaftlich geprägt war und immer noch ist, ließen sich im Ort selbst auch Kleinhändler, Handwerker und Dienstleister aller Art nieder.

Sehenswürdigkeiten Katharinenkirche Rochuskapelle

Persönlichkeiten Diego Antonio Díez Madroñero (1714–1769), Bischof von Caracas (1756–1769) José Antonio García Mohedano (1741–1804), Bischof von Guyana (1801–1804)

Gemeindepartnerschaft Mit der italienischen Gemeinde Contigliano in der Provinz Rieti (Lazio) besteht eine Partnerschaft.

Weblinks

Einzelnachweise

Kategorie:Ort in der Extremadura