Frida von Holtzendorff (* 8. April 1858 in Gotha; † 6. August 1930 in BerlinGeburtsort, Todesdatum und -ort nach dem Sterberegister Berlin/Charlottenburg I 549/1930, abgerufen über ancestry. com) war eine deutsche Übersetzerin.

Leben Ein Urgroßvater väterlicherseits war der Mathematiker Ernst Gottfried Fischer. Die Eltern waren der Staatsanwalt Otto von Holtzendorff und die Sängerin Eveline, geborene von Ribbentrop, in Berlin. Frida hatte sechs Geschwister.Gothaisches genealogisches Taschenbuch der adeligen Häuser, 1, Gotha 1901, S. 427, mit Geburtsdatum und Angaben zur Familie Ein Bruder war der Großadmiral Henning von Holtzendorff, die Schwester Sara von Janson verfasste eine Familiengeschichte, zwei Geschwister hatten in die Schriftstellerfamilie Zitelmann geheiratet. , zur Familie

Frida von Holtzendorff lebte einige Zeit in England. 1870 veröffentlichte sie eine Schrift über Englands Presse. Seit 1908 übersetzte sie Romane und Erzählungen aus dem Englischen, meist Kriminalgeschichten.

Sie lebte zuletzt in der Kalckreuthstraße 16 in Berlin-Charlottenburg und ist im Familiengrab in Jagow in der Uckermark bestattet.Erbbegräbnis Familie von Holtzendorff Landesdenkmalliste, mit Todesjahr 1930

Publikationen Verfasserin England’s Presse, 1870

Übersetzerin Henry A. Hering: Der Klub der Einbrecher. Kleine Verbrechergeschichten, 1908, Neuauflagen 1909, 1911, 1919, 1931 Arthur Morrison: Detektiv Hewitt, 1909, Neuauflagen 1918, übersetzt mit Wally Landsberg Joseph Sheridan Le Fanu: Das Zimmer im „Fliegenden Drachen“ aus den Aufzeichnungen des Dr. Hesselius, 1909, Neuauflage 2008in der Tradition des viktorianischen Schauerromans R. Elliott: Das Emigrantenschiff, 1909 Henry A. Hering: Marmaduke Dulcimer und andere Erzählungen, 1911 John Oakley: Das Geheimnis von Hampstead, 1913 Henry A. Hering: Die Gäste des Majors und andere Novellen, 1914 George Barr McCutcheon: Der rote Sonnenschirm. Novelle, 1914 Edward Phillips Oppenheim: Mr. Wingrave Millionär. Roman, 1914 Sidney Osborne: Die oberschlesische Frage und das deutsche Kohlenproblem, 1921 Burton Egbert Stevenson: Fräulein Holladay, 1923

Weitere Schriften Brief mit den Schwestern Eva, Martha und Sara an den Schriftsteller Gustav Freytag, 1871 Handschriften von und an Frida von Holtzendorff Kalliope; der Brief befindet sich im Archiv der Klassikstiftung Weimar

Literatur Sara von Janson: Erinnerungen aus dem Hause Holtzendorff. 1925

Weblinks Dokumente über Frida von Holtzendorff in der Deutschen Digitalen Bibliothek

Werke von Frida von Holtzendorff Google Books

Einzelnachweise

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