Das Naturschutzgebiet Farrenbracker Bachtal liegt auf dem Gebiet der kreisfreien Stadt Remscheid in Nordrhein-Westfalen. Das Farrenbracker Bachtal ist ein im Nordosten des Kerngebietes von Remscheid liegendes Bachtal, nahe dem Stadtteil Wuppertal-Ronsdorf. Der von Nord nach Süd verlaufende Farrenbracker Bach entspringt südlich der Ortschaft Grüne, wo auch das Schutzgebiet beginnt. Östlich von Farrenbracken bildet eine von Wald und Hecken umrahmte die Mähwiese einen Ausläufer den Hang hinauf bis auf den Birgdener Berg. Ab dem südlichen Ende der Ortschaft Farrenbracken – wo der Naturschutz endet – fließt der Farrenbracker Bach unterirdisch bis zum Leyerbach, in den er mündet.Karte NSG Farrenbracker Bachtal auf openstreetmap.org
Bedeutung Das Naturschutzgebiet Farrenbracker Bachtal ist seit dem 16. Juli 2001 per Verordnung der Bezirksregierung rechtskräftig. Es weist eine Größe von 7,25 ha auf und trägt die Bezeichnung RS-011. Die Schutzausweisung erfolgt zur Erhaltung des landschaftstypischen, naturnahen Siepentales mit schmalem, tiefeingeschnittenem Bach und mehreren kurzen Seitensiepen und weitgehend naturnahem Gewässerumfeld bzw. Hangbereichen. Das durch besondere Eigenart und Schönheit geprägte Tal ist ein Relikt der Bergischen Kulturlandschaft.
Insbesondere die folgenden Strukturen und Lebensräume sind zu erhalten und zu schützen: Kerbtal mit Seitensiepen beziehungsweise Siepentälern, naturnahes Gewässerbett, bachbegleitende Quellfluren, Feuchtbrachen und Feuchtwiesen, natürliche Bachmäander mit ausgeprägten Steil- und Flachuferbereichen, kleinflächige Auensukzessionsstadien, naturnahe Auengebüsche und Laubwaldbestände, Extensivgrünlandbereiche, Magerwiesen/ -brachen.| Stadt Remscheid: Naturschutzgebiete in Remscheid - Farrenbracker Bachtal| Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW - NSG RS-011
Weblinks
Siehe auch Liste der Naturschutzgebiete in Remscheid
Einzelnachweise
Kategorie:Naturschutzgebiet in Remscheid Kategorie:Schutzgebiet (Umwelt- und Naturschutz) in Europa Kategorie:Schutzgebietsgründung 2001