Die Rosenstraße in München ist die direkte Verbindung vom Marienplatz zur Sendlinger Straße. Sie gehört zu den führenden Einkaufsstraßen Münchens und ist Teil der Fußgängerzone in der Münchner Altstadt.

Geschichte Die Rosenstraße gehört seit 1368 zum Stadtbild der Innenstadt. Die Straßenbezeichnung geht möglicherweise auf ein Marienbild aus dem 18. Jahrhundert am südlichsten Eckhaus dieser Straße mit dem Namen Rosa mystica zurück.Rosenstraße, Stadtgeschichte. Abgerufen am 4. März 2023. Bis heute hat sich für diesen Straßenteil die Bezeichnung Roseneck erhalten. Der Straßenzug ist Teil der in Nord-Süd-Richtung verlaufenden mittelalterlichen Fernhandelsstraße, die bereits bei der Stadtgründung im 12. Jahrhundert existierte und sich am Marienplatz mit der in Ost-West-Richtung verlaufenden Salzstraße kreuzte. Historisch wurde sie von der heutigen Sendlinger Straße durch das Innere Sendlinger Tor (1175) getrennt, das hier die Stadtbegrenzung markierte.

Straßenverlauf Die Rosenstraße beginnt am Marienplatz und ist gewissermaßen die Verlängerung der nördlich gelegenen Weinstraße. Am südlichen Ende geht der Rindermarkt ab und die Rosenstraße mündet in die Sendlinger Straße. Hauptmagnete in der Rosenstraße sind der FlashipStore von Apple und das Sporthaus Schuster.Shops München. Abgerufen am 4. März 2023. Zu Beginn der Rosenstraße, jedoch mit der Hausnummer Marienplatz 28, befindet sich der Eingang zum Café Glockenspiel im 4. Stock.

Weblinks

Satzung über die Sondernutzungen an Fußgängerbereichen in der Altstadt, Landeshauptstadt München, Stand: 12. Mai 2021.

Einzelnachweise

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