Die Sepp-Huber-Hütte ist eine private bewirtschaftete Hütte und Stützpunkt des AlpinismusSepp-Huber-Hütte alpenverein.de am Kasberg im oberösterreichischen Salzkammergut am Nordrand der Nördlichen Kalkalpen. Sie ist ein VertragshausSepp-Huber-Hütte alpenverein.at des Österreichischen AlpenvereinsBergsteigerdorf Grünau im Almtal Sepp-Huber-Hütte (1.506 m) bergsteigerdoerfer.org und eine ehemalige Alpenvereinshütte.
Lage Die Hütte liegt im Bezirk Gmunden auf dem Gebiet der Gemeinde Grünau im Almtal auf 1506 Metern Höhe. Sie ist im Sommer von ca. Anfang Mai/Juni bis Oktober und im Winter bei Skibetrieb von Dezember bis zum Ende der Wintersaison geöffnet. Die Hütte liegt nahe der Bergstation der KasbergbahnSepp-Huber-Hütte alpintreff.de und verfügt über 30 Schlafplätze im Bettenlager.Sepp-Huber-Hütte bergwelten.com
Geschichte Ein erstes Haus wurde schon im 16. Jahrhundert als Sommerhaus des Stiftes Kremsmünster zur Erholung der Mönche erbaut. 1694 wurde es an die Familie Steinmaurer verkauft und zu Beginn des 18. Jahrhunderts durch einen Sturm zerstört. Unweit davon wurde an geschützter Stelle die neue Hütte erbaut. Ein 1664 ursprünglich eingemauerter Gedenkstein wurde in die neue Hütte überführt und ist dort nun eingemauert. Schon im 19. Jahrhundert erfolgte eine erneute touristische Nutzung des Kasbergschwaig auf der Grünauer Kasbergalm. 1902 erfolgte eine Erweiterung zu einem Unterkunftshaus. Die Sektion Wels des Österreichischen Alpenvereins erwarb 1959 die KasberghütteÖsterreichischer Amtskalender Seite 1372 und nannte sie in Sepp-Huber-Hütte um. 1984 wurde sie vom Alpenverein wieder verkauft.Ferdinand Trautwein: Alpingeschichte kurz und bündig, Grünau im Almtal Seiten 56 ff
Namensgebung Die Hütte ist nach Sepp Huber benannt, einem österreichischen Alpinisten, der als Vorstandsmitglied der 1882 gegründeten Sektion Wels des ÖAVs maßgeblich an der systematischen, touristischen und alpinen Erschließung des Almtales und des Toten Gebirges beigetragen hat.Erschließung durch den AlpenvereinEin Leben für das Tote Gebirge nachrichten.atHuber Sepp, Österreichische Alpenzeitung 1956, Jänner/Februar, Folge 1285, Seite 26–27
Gipfelbesteigungen Spitzplaneck (), ca. 45 min Kasberggipfel (), ca. 1,5 Stunden
Literatur
Einzelnachweise
Kategorie:Alpenhütte in Oberösterreich Kategorie:Bauwerk im Salzkammergut Kategorie:Totes Gebirge Kategorie:Bauwerk in Grünau im Almtal Kategorie:Ort im Einzugsgebiet Alm Kategorie:Ehemalige Schutzhütte des Österreichischen Alpenvereins Kategorie:Erbaut im 18. Jahrhundert