mini|Friedrich der Große, 1978

Die Liste von Bergwerken in Herne umfasst die stillgelegten Bergwerke in Herne. Sie zählen zum Rheinisch-Westfälischen Kohlenrevier.

Geschichte In Herne gab es elf Zechen. Die Kohle wurde über Schachtanlagen gefördert. 1978 wurde die Förderung eingestellt. Die Epoche des Bergbaus dauerte knapp über 100 Jahre.Stadt Herne: Bergbau.

Liste Die Zeitpunkte bedeuten ggf. auch den Verleih der Rechte, Beginn der Teufe, bzw. Verfüllung und Abriss bis zur endgültigen Schließung. Ggf. standen die Anlagen auch zwischenzeitlich still.

Name Stadt und Ortsteil Beginn Ende Anmerkungen Barillon Baukau 1869 1889 später: Julia Constantin Sodingen 1871 1967 Friedrich der Große Horsthausen (I/II/V) und Börnig (III/IV/VI) 1870 1978 Hannibal Eickel 1872 1926 später: Hannover Julia Baukau 1864 1961 zunächst als Zeche Barillion; ab 1889 Zeche Julia; ab 1950 Zeche Julia / von der Heydt Königsgrube Röhlinghausen 1870 1962 Mont Cenis Sodingen 1866 1974 Pluto Bickern/Wanne 1857 1976 Arbeitsmedizinischer Dienst der RAG Deutsche Steinkohle, Zentrum für Grubenrettungswesen und Zentralleitwarte der Wasserhaltung Shamrock Herne-Mitte/Wanne 1857 1967 Teutoburgia Börnig 1856 1929 Unser Fritz Bickern / Unser Fritz 1872 1969 Von der Heydt Baukau 1866 1961 1866 bis 1889 als Zeche Providence; Förderung ab 1928 über Zeche Julia; ab 1950 Zeche Julia / von der Heydt

Siehe auch Liste der Baudenkmäler in Herne Liste von Halden im Ruhrgebiet Liste von Bergwerken in Nordrhein-Westfalen Liste von Unglücken im Bergbau

Literatur Wilhelm Hermann, Gertrude Hermann: Die alten Zechen an der Ruhr. 6. Auflage, Verlag Langewiesche, Königstein 2008, ISBN 978-3-7845-6994-9. Joachim Huske: Die Steinkohlenzechen im Ruhrrevier. Daten und Fakten von den Anfängen bis 2005. (= Veröffentlichungen aus dem Deutschen Bergbau-Museum Bochum, Bd. 144). 3., überarbeitete und erweiterte Auflage. Selbstverlag des Deutschen Bergbau-Museums, Bochum 2006, ISBN 3-937203-24-9.

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