Rudolf Kohtz (* 3. Juli 1874Geburtsdatum laut Findbuch des Landesarchivs Nordrhein-Westfalen: 3. November 1874 in Magdeburg, Provinz Sachsen; † 16. April 1945 in Berlin) war ein deutscher Figuren-, Porträt-, Landschafts- und Stilllebenmaler.
Leben Kohtz studierte ab 1894 an der Kunstakademie Düsseldorf Malerei. Dort war Heinrich Lauenstein sein Lehrer.Museum Kunstpalast: Künstler und Künstlerinnen der Düsseldorfer Malerschule (Auswahl, Stand: November 2016, )„Kohtz Rudolf BR 0004 Nr. 1562 249V 1894“. In: Landesarchiv Nordrhein-Westfalen: Findbuch 212 01 04: Schülerlisten der Kunstakademie Düsseldorf (PDF) Anschließend besuchte er unter Arthur Kampf die Berliner Akademie. Ab 1900 stellte er in Berlin aus, im Oktober 1903 kollektiv in Eduard Schultes Kunstsalon. 1906 und von 1923 bis 1925 war er auf der Großen Berliner Kunstausstellung vertreten, 1908 auf der 16. Ausstellung der Berliner Secession. Außerdem beschickte er Ausstellungen in Düsseldorf, München und anderen Orten, 1914 etwa die 11. Esposizione Internazionale d’Arte della Città di Venezia.
Kohtz’ jüngerer Bruder war der Berliner Architekt Otto Kohtz, dem er 1910 half, einen Wettbewerbsentwurf für das Bismarck-National-Denkmal auf der Elisenhöhe bei Bingerbrück-Bingen zu erstellen.Werner Hegemann (Einleitung): Otto Kohtz. F. E. Hübsch, Berlin u. a. 1930 (= Neue Werkkunst. Nachdruck mit kommentierendem Nachwort von Harold Hammer-Schenk: Gebr. Mann, Berlin 1996, ISBN 3-7861-1814-0), S. 11
Literatur
Weblinks Rudolf Kohtz, Suchergebnis im Portal artist-info.com
Einzelnachweise
Kategorie:Maler (Berlin) Kategorie:Maler (Düsseldorfer Malerschule) Kategorie:Landschaftsmaler Kategorie:Stilllebenmaler Kategorie:Porträtmaler Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1874 Kategorie:Gestorben 1945 Kategorie:Mann