rahmenlos|rechts|hochkant|Stammwappen derer von Röbel Röbel (auch Roebel) ist der Name eines mecklenburgisch-märkischen Uradelsgeschlechts, dessen Ursprungsort die heutige Stadt Röbel/Müritz ist. Es ist eines Stammes mit den im 15. Jahrhundert ausgestorbenen Herren von Havelberg, damaligen Burgmannen zu Röbel.

Geschichte Das Geschlecht erscheint urkundlich erstmals 1256 mit den Herren (dominus) Jaroslaus und Unslavus milites de RobeleAdolph Friedrich Riedel: Codex diplomaticus Brandenburgensis. Teil 1, Band 2, F. H. Morin, Berlin 1842, S. 448, XIV.. Seine Abstammung wird auf Tamme von Roebel, 1375–1376 Besitzer eines Hofes mit acht Lehnhufen in Blankenburg bei Berlin zurückgeführt.Christoph Franke: Genealogisches Handbuch des Adels, Adelslexikon. Band XI, Hrsg. Deutsches Adelsarchiv, C. A. Starke, Limburg an der Lahn 2000, S. 471. Die sichere Stammreihe beginnt mit den Brüdern Joachim (urkundlich 1483–1499), auf Eggersdorf, WartenbergBerlin-Wartenberg auf Genealogy.net. und Trebitz, und Dietrich von Röbel († vor 1499) auf Buch und Karow.

„Die Hauptgüter der Familie waren Biegen, Blankenburg, Buch, Buchholz, Karow, Demnitz, Friedland, Gersdorf, Kruge, Lindenberg, Hohen-Schönhausen, Pilgram und Wartenberg, meistens auf dem Barnim gelegen. Die längste Begüterung in der Mark fand noch gegen Ende des achtzehnten Jahrhunderts zu Ringenwalde im Kreise Lebus statt.“George Adalbert von Mülverstedt, Adolf Matthias Hildebrandt: J. Siebmacher’s grosses und allgemeines Wappenbuch, VI. Band, 5. Abteilung; Der abgestorbene Adel der Provinz und Mark Brandenburg. Bauer & Raspe Emil Küster, Nürnberg 1880, S. 75.

Wappen Das von Silber und Schwarz gespaltene Stammwappen zeigt auf dem Spalt einen gestümmelten roten Baumstamm zwischen zwei mit den Sachsen einwärts gekehren Flügeln in verwechselten Farben. Auf dem Helm mit rot-silbernen Helmdecken das Schildbild. mini|Wappen des Ortes Ringenwalde, oben das Wappen der Röbel

Wappenvarianten in Siebmachers Wappenbüchern

mini|hochkant|Totenschild Hans Christoph von Röbel in der Taborkirche (Hohenschönhausen). Bekannte Familienmitglieder

Gustav Adolph August von Roebel (1822–1883), deutscher Verwaltungsjurist und Landrat Joachim von Roebel (1515–1572), deutscher Feldmarschall Ludwig Philipp von Röbel (1707–1761), deutscher Generalmajor

Literatur Ernst Heinrich Kneschke: Neues allgemeines Deutsches Adels-Lexicon. Band 7, Friedrich Voigt, Leipzig 1867, S. 536–537. George Adalbert von Mülverstedt, Adolf Matthias Hildebrandt: J. Siebmacher’s grosses und allgemeines Wappenbuch. VI. Band, 5. Abteilung; Der abgestorbene Adel der Provinz und Mark Brandenburg. Bauer & Raspe Emil Küster, Nürnberg 1880, S. 75. und Tfl. 45. Christoph Franke et al.: Genealogisches Handbuch des Adels, Adelslexikon Band XI, Band 122 der Gesamtreihe GHdA, Hrsg.: Deutsches Adelsarchiv, C. A. Starke, Limburg an der Lahn 2000, , S. 471. Gothaisches genealogisches Taschenbuch der adeligen Häuser 1917, S.756ff Stammreihe

Einzelnachweise

Kategorie:Brandenburgisches Adelsgeschlecht Kategorie:Mecklenburgisches Adelsgeschlecht Kategorie:Ersterwähnung 1256