miniatur|Markus Imboden (2016) mini|Imboden mit seiner Partnerin Martina Gedeck auf der Berlinale 2017 Markus Imboden (* 17. Oktober 1955 in Interlaken) ist ein Schweizer Regisseur und Drehbuchautor.
Leben Markus Imboden erlernte den Beruf des Elektronikers und holte anschließend die Matura nach und studierte Germanistik und Geschichte an der Universität Zürich. Er wurde danach Regieassistent am Schauspielhaus Zürich und Schauspiel Köln. Seit 1986 ist er freischaffender Filmregisseur und Drehbuchautor sowie Mitglied der Deutschen Filmakademie und Dozent für filmisches Inszenieren an der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK). Von 2012 bis 2018 war er Studiengangsleiter Master of Arts im Bereich Film an der Zürcher Hochschule der Künste.Biografische Angaben bei markusimboden.de, abgerufen am 2. Mai 2020.
Karriere Bekannt wurde Markus Imboden 1996 mit seinem Kinofilm Katzendiebe. Seine weiteren Kinofilme waren Moviestar, Blues, Black & White, Bingo (1990), Frau Rettich, die Czerni und ich (1998), Komiker (2000), die Neuverfilmung von Heidi (2001) und Der Verdingbub (2011).Als Fürsorge noch hiess, ein Kind zum Ding zu machen. In: Tages-Anzeiger, 25. Oktober 2011
Fürs Fernsehen inszenierte Markus Imboden u. a. Folgen für die Serien Polizeiruf 110, Doppelter Einsatz, Bella Block, Ein starkes Team sowie die Fernsehfilme Ausgerechnet Zoé mit Nicolette Krebitz und Ich habe Nein gesagt mit Martina Gedeck, Ein Dorf sucht seinen Mörder, Der Mörder ist unter uns: Der Fall Gehring, Das Konto mit Heino Ferch (2003), Hunger auf Leben mit Martina Gedeck, die für die Rolle der Brigitte Reimann den Deutschen Fernsehpreis 2004 erhielt, Auf ewig und einen Tag mit Martina Gedeck und Heino Ferch, Doktor Martin mit Axel Milberg und Die Leibwächterin mit Barbara Rudnik und Ulrike Folkerts, Mörderische Erpressung, Der Tote in der Mauer, Mörder auf Amrum und vier Folgen der Finn-Zehender-Filmreihe.
Markus Imboden ist seit 2005 mit der Schauspielerin Martina Gedeck liiert.Für Martina Gedeck und Markus Imboden muss ein Geheimnis bleiben bei morgenpost.de, abgerufen am 26. November 2014. Mittlerweile sind Imboden und Gedeck verheiratet.
Imboden ist Mitglied im Bundesverband Regie (BVR).Markus Imboden beim BVR, abgerufen am 7. Oktober 2022
Filmografie 1986: Moviestar 1987: Blues, Black & White 1990: Bingo (Regie und Drehbuch) 1992: Eurocops (2 Episoden) 1994: Ausgerechnet Zoé (Regie und Drehbuch) 1995: Die Direktorin (6 Episoden) 1995: Polizeiruf 110 – Alte Freunde 1996: Auf eigene Gefahr (2 Episoden) 1996: Katzendiebe (Regie und Drehbuch) 1997–2009: Bella Block (5 Episoden) 1997: Die Kids von Berlin – Der verlorene Sohn 1998: Frau Rettich, die Czerni und ich 1999: Ich habe nein gesagt 2000: Komiker 2000: Die Cleveren (2 Episoden) 2000: Blondine sucht Millionär fürs Leben 2001: Heidi 2002: Doppelter Einsatz – Der Mörder in dir 2002: Ein Dorf sucht seinen Mörder 2002: Stahlnetz – PSI 2003: Der Mörder ist unter uns 2003: Schattenlinie 2004: Das Konto (Regie und Drehbuch) 2004: Hunger auf Leben 2005: Die Leibwächterin 2005: Spiele der Macht – 11011 Berlin 2006: Auf ewig und einen Tag 2006: Mörderische Erpressung 2007: Doktor Martin (4 Episoden) 2007: Kommissar Stolberg (2 Episoden) 2008: Ein starkes Team – Hungrige Seelen 2008: Der Tote in der Mauer 2009: Mörder auf Amrum 2009: Ein starkes Team – La Paloma 2009: Tödlicher Mord 2010: Das Duo – Mordbier 2011–2014: Finn Zehender Reihe 2011: Mörderisches Wespennest 2012: Tod einer Brieftaube 2012: Mörderische Jagd 2014: Mord in Aschberg 2011: Tatort – Wunschdenken 2011: Der Verdingbub 2012: Ein starkes Team – Die Gottesanbeterin 2013: Am Hang (Regie und Drehbuch) 2015: Die Eisläuferin 2015: Tatort – Einmal wirklich sterben 2016: Tatort – Wendehammer 2016: Tatort – Klingelingeling 2017: Tatort – Land in dieser Zeit 2017: Tatort – Am Ende geht man nackt 2018: Tatort – Zeit der Frösche 2019: Stralsund – Schattenlinien 2019: Danowski – Blutapfel 2020: Nord bei Nordwest – Dinge des Lebens 2020: Das Gesetz sind wir 2021: Daheim in den Bergen – Brüder 2021: Daheim in den Bergen – Die Bienenkönigin 2021: Zurück ans Meer (Fernsehfilm) 2021: Ein Mädchen wird vermisst 2022: Nord bei Nordwest – Der Ring 2022: Wo ist meine Schwester? 2023: Daheim in den Bergen – Die Zweitgeborenen 2023: Daheim in den Bergen – Alte Pfade – Neue Wege 2024: Daheim in den Bergen – Wunsch und Wirklichkeit 2024: Daheim in den Bergen – Schulter an Schulter 2024: Erzgebirgskrimi – Mord auf dem Jakobsweg
Auszeichnungen 1995: Adolf-Grimme-Preis für die Regie von Ausgerechnet Zoé (zusammen mit Rainer Klausmann, Nicolette Krebitz und Henry Arnold) 2001: Nominierung für den Schweizer Filmpreis in der Kategorie Bester Spielfilm für Komiker 2010: Hamburger Krimipreis für die Regie von Mörder auf Amrum 2010: Adolf-Grimme-Preis für die Regie von Mörder auf Amrum 2012: Nominierung für den Schweizer Filmpreis in der Kategorie Bester Spielfilm für Der Verdingbub 2012: Schweizer Fernsehpreis, Bester Kinofilm für Der Verdingbub 2012: Prix Walo, Bester Kinofilm für Der Verdingbub 2020: Deutscher Fernsehkrimipreis, Hauptpreis für Das Gesetz sind wirDie Preisträger 2020 fernsehkrimifestival.de. Abgerufen am 5. Juni 2021.
Literatur Manfred Hobsch, Ralf Krämer, Klaus Rathje: Filmszene D. Die 250 wichtigsten jungen deutschen Stars aus Kino und TV. Schwarzkopf & Schwarzkopf, Berlin 2004, ISBN 3-89602-511-2, S. 198 f.
Weblinks
Website von Markus Imboden
Markus Imboden bei swissfilms.ch
Einzelnachweise
Kategorie:Filmregisseur Kategorie:Drehbuchautor Kategorie:Grimme-Preisträger Kategorie:Schweizer Kategorie:Geboren 1955 Kategorie:Mann