Frankengut ist ein Gemeindeteil der kreisfreien Stadt Bayreuth im bayerischen Regierungsbezirk Oberfranken. Frankengut liegt in der Gemarkung Bayreuth.
Geografie Der ehemalige Weiler lag in direkter Nachbarschaft zu Birken im Westen. Südlich des Ortes verlief die Bahnstrecke Bayreuth–Hollfeld.Frankengut im BayernAtlas (Zeitreise 1968)
Geschichte Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand Frankengut aus einem Anwesen. Die Hochgerichtsbarkeit stand dem bayreuthischen Stadtvogteiamt Bayreuth zu. Die Grundherrschaft über das Gut hatte das Rittergut Birken.R. Winkler: Bayreuth, S. 341.
Von 1797 bis 1810 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Bayreuth. Mit dem Gemeindeedikt wurde Frankengut dem 1812 gebildeten Steuerdistrikt Oberkonnersreuth und der gleichzeitig gebildeten Ruralgemeinde Oberkonnersreuth zugewiesen.R. Winkler: Bayreuth, S. 479f.
Der Name des Bauernhofs (späterer „Großer Lautner“) ist auf die erste Besitzerin, Susanna Margarete Franckin, Witwe eines „Hofraths“, zurückzuführen. 1846 wurde dort ein zweiter Hof (Unteres Frankengut bzw. „Kleiner Lautner“) und 1906 ein dritter (Spitzbarthhof) errichtet. Am 1. April 1939 wurde Frankengut nach Bayreuth eingemeindet. Ab 1980 musste das Ensemble im Zuge des Baus der Universität dem Emil-Warburg-Weg und den anliegenden Studentenwohnheimen weichen.Kurt Herterich: Im südöstlichen Bayreuth, S. 97 ff.
Einwohnerentwicklung Jahr 1819 1822 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987Einwohner 5 14 15 12 8 7 23 25 40 HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. Von 1871 bis 1987 werden diese als Wohngebäude bezeichnet. 1 1 1 1 4 4 Quelle R. Winkler: Bayreuth, S. 462.
Religion Frankengut war evangelisch-lutherisch geprägt und war ursprünglich nach Heilig Dreifaltigkeit (Bayreuth) gepfarrt. Ab Mitte des 20. Jahrhunderts war die Pfarrei St. Johannis zuständig.
Literatur
Weblinks
Fußnoten
Kategorie:Wüstung in Bayreuth Kategorie:Wüstwerdung im 20. Jahrhundert