Krupoliny () ist ein Ort in der polnischen Woiwodschaft Ermland-Masuren. Er gehört zur Gmina Barczewo (ehemalige Stadt-und-Land-Gemeinde Wartenburg in Ostpreußen) im Powiat Olsztyński (ehemaliger Kreis Allenstein).

Geographische Lage Krupoliny liegt am Südufer des Kirmeß-Sees (polnisch Jezioro Kiermas) im Westen der Woiwodschaft Ermland-Masuren, 16 Kilometer östlich der Kreis- und Woiwodschaftshauptstadt Olsztyn. miniatur|Wohnhaus in Krupoliny

Geschichte 1364 ist das Gründungsjahr von Kropoleinen, nach 1785 Kroplainen genannt.Dietrich Lange: Kroplainen, in: Geographisches Ortsregister Ostpreußen (2005) Das Gut wurde damals vom Bischof fünf Prußen, darunter ein gewisser Cropolin verliehen.GenWiki: Kroplainen 1785 wurde das „königliche Vorwerk“ mit vier Feuerstellen im Amt Wartenburg im Kreis Heilsberg genannt, anlässlich der Volkszählung am 3. Dezember 1861 wurde vier Wohngebäude bei 86 Einwohnern gezählt.

Mit der Bildung des ostpreußischen Amtsbezirks Mokainen (polnisch Mokiny) im Kreis Allenstein wurde Kroplainen Teil eben dieses Verwaltungsbezirks.Rolf Jehke: Amtsbezirk Mokainen Der Gutsbezirk Kroplainen zählte im Jahre 1910 insgesamt 103 Einwohner.

Am 30. September 1928 verlor Kroplainen seine Selbständigkeit und wurde in die Landgemeinde Mokainen (Mokiny) eingegliedert.

Mit der Übergabe des gesamten südlichen Ostpreußen an Polen in Kriegsfolge im Jahre 1945 erhielt Kroplainen die polnische Namensform „Krupoliny“. Heute ist das Dorf Sitz eines Sołectwo („Schulzenamt“) im Verbund der Stadt-und-Land-Gemeinde Barczewo im Powiat Olsztyński, von 1975 bis 1998 der Woiwodschaft Olsztyn, seither der Woiwodschaft Ermland-Masuren zugehörig.

Kirche Bis 1945 war Kroplainen in die evangelische Kirche Wartenburg (Ostpreußen)Walther Hubatsch, Geschichte der evangelischen Kirche Ostpreußens, Band 3 Dokumente, Göttingen 1968, S. 490 (polnisch Barczewo) in der Kirchenprovinz Ostpreußen der Kirche der Altpreußischen Union, außerdem in die römisch-katholische St.-Anna-Kirche in WartenburgGenWiki: Kirchspiel St. Anna Wartenburg eingepfarrt.

Heute gehört Krupoliny katholischerseits weiterhin zur Pfarrei in Barczewo, die nunmehr dem Erzbistum Ermland zugeordnet ist. Evangelischerseits ist das Dorf in die Christus-Erlöser-Kirche Olsztyn in der Diözese Masuren der Evangelisch-Augsburgischen Kirche in Polen eingegliedert.

Verkehr Krupoliny liegt an einer Nebenstraße, die von Barczewo (Wartenburg i. Ostpr.) über Jedzbark (Hirschberg) nach Grzegrzółki (Kukukswalde) im Powiat Szczycieński (Kreis Ortelsburg) führt. Eine von Bartołty Wielkie (Groß Bartelsdorf) kommende Straße endet in Krupoliny. Eine Bahnanbindung existiert nicht.

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Einzelnachweise

Kategorie:Gegründet 1364 Kategorie:Ort der Woiwodschaft Ermland-Masuren Kategorie:Gmina Barczewo