Das Vorarlberger Architektur Institut in Dornbirn ist ein österreichisches Architekturzentrum und eine private und zugleich öffentlich zugängliche Kultur- und Bildungseinrichtung zu den Themen Architektur und Baukultur und hat zudem besonderen Fokus auf Schnittstellenthemen wie Raumplanung, Städtebau, aber auch Soziologie, Ökologie, Philosophie und bildende und angewandte Künste. Das Institut ist eines der Österreichischen Architekturhäuser, die zusammen mit der Zentralvereinigung der Architekten Österreichs und der ÖGFA Österreichische Gesellschaft für Architektur die Architekturstiftung Österreich bilden. Das Vorarlberger Architektur Institut zeigt Ausstellungen, lädt zu Veranstaltungen, ist im Bereich der Architekturvermittlung für Kinder und Jugendliche aktiv und wirkt als Netzwerk.

Der Sitz des Institutes ist in Dornbirn. Es wird getragen von einem gleichnamigen Verein mit ca. 440 Mitgliedschaften. Gründungsobmann des Vereins ist der Architekt Wolfgang Ritsch. Aktueller und langjähriger Obmann ist Architekt Stefan Marte. Seit 2003 hält der Verein eine gemeinnützige GmbH, die seit 2013 von Verena Jakobuek-Konrad als Geschäftsführerin und programmverantwortliche Direktorin geleitet wird.

Geschichte Das Vorarlberger Architektur Institut geht auf eine Initiative von Mitgliedern der ZV Zentralvereinigung der Architekten Vorarlbergs zurück. Im Februar des Jahres 1997 trafen sich rund zwanzig Architekten, Baukünstler und Vertreter von Baubehörden und Bauträgern zu einem Arbeitswochenende in der Propstei St. Gerold, um Zweck und Ziele einer Institution zur nachhaltigen Stärkung der Baukultur in Vorarlberg zu diskutieren. Im Anschluss daran erfolgte die Gründung des Vereines „vai Vorarlberger Architektur Institut“. Seit 2003 operiert die Geschäftsstelle des Vereins in dessen Auftrag als „vai gemeinnützige Vorarlberger Architektur Dienstleistung GmbH“. Seit 1997 engagieren sich Architekten und Akteure aus dem Baukulturgeschehen ehrenamtlich in diesem Verein.

Ausstellungen (Auswahl) 2010: Die unsichtbare Stadt, kuratiert von Robert Fabach, Werner Matt und Arno Gisinger 2010: Das fliegende Klassenzimmer, eine Co-Produktion von kunsthaus muerz, Institut für Architektur und Entwerfen, Technische Universität Wien, Institut für Kunst und Gestaltung, Technische Universität Wien, Institut für Kunst und Architektur, Akademie der bildenden Künste, Wien. Idee, Konzept und Gestaltung: Christian Kühn, Renate Stuefer und Antje Lehn 2011: Der nicht mehr gebrauchte Stall, ein Gemeinschaftsprojekt mit Das Gelbe Haus, Flims – Fundaziun La Tuor, Samedan – Kunst Meran Merano Arte, Meran – Bündner Heimatschutz, Chur – Zeitschrift Hochparterre, Zürich, kuratiert von Christian Dettwiler, Susanne Waiz und Hans-Peter Meier in Zusammenarbeit mit Thomas Mennel 2011: Studio Mumbai, eine Produktion des vai, kuratiert von Wolfgang Fiel 2012: architecten de vylder vinck taillieu, eine Ausstellungskoopertion mit deSingel / International Art Campus Antwerp and VAi Vlaams Architectuurinstituut. 2012: Raum, verschraubt mit der Zeit, eine Produktion des HDA Haus der Architektur Graz, kuratiert von Hubertus Adam und Eva Guttmann 2012: Hohe Auflage, eine Produktion des vai, kuratiert von Marina Hämmerle 2012: Wooden Boxes, kuratiert von Dörte Kuhlmann und Christina Simmel, eine Produktion des Institutes für Architekturwissenschaften | Abteilung für Architekturtheorie der TU Wien, Veranstalter Holzbaukunst Vorarlberg 2013: Innenansicht Suedost. Muslime Glaubensräume in Vorarlberg, eine Produktion des vai, kuratiert von Marina Hämmerle mit Mitarbeit von Tobias Hagleitner, Margit Greinöcker und Azra Akzamija 2013: Armin Linke / Alpi, eine Produktion des vai, kuratiert von Verena Konrad 2014: Getting Things Done | Exhibition in the Making, eine Produktion des vai, kuratiert von Wolfgang Fiel 2014: BUS:STOP Krumbach, eine Produktion des vai, kuratiert von Verena Konrad mit weiteren Stationen in den Folgejahren im Az W Architekturzentrum Wien, Galerija ORIS Zagreb u. a. 2014: Unit Architektur | Architektur begreifen, eine Produktion des vai, kuratiert von Martina Pfeifer Steiner 2015: Architektur ist Leben | Der Aga Khan Award for Architecture 2013, kuratiert von Bernardo Bader, Eva Grabher und der Aga Khan Foundation 2015: Die Leichtigkeit des Seins. Aktuelle Bauten aus Holz in Frankreich, kuratiert von Dominique Gauzin-Müller 2015: Shifts | Architektur und Wirtschaftskrise, ein Projekt von POWERHOUSE Company (NL), kuratiert von Nanne de Ru 2015: Martin und Werner Feiersinger: ITALOMODERN 1, kuratiert von Arno Ritter, eine Produktion des aut.architektur und tirol 2016: Aristide Antonas | Protocols of Athens, kuratiert von Evelyn Steiner, eine Produktion des SAM Schweizerisches Architekturmuseum 2016: Architektinnen. Zugänge zur Arbeit Frauen in planenden technischen Berufen, eine Produktion des vai, kuratiert von Verena Konrad 2017: Daheim | Bauen und Wohnen in Gemeinschaft, eine Produktion des DAM Deutsches Architekturmuseum, kuratiert von Annette Becker und Laura Kienbaum 2017: Landschaftsräume, kuratiert von Verena Konrad 2018: Das Beste aus »Plus-Minus«, Architekturkritik im Fernsehen, eine Produktion des vai, kuratiert von Verena Konrad 2018: Terra Award, kuratiert von Dominique Gauzin-Müller 2018: Mit Erde gebaut, Martin Rauch und Lehm Ton Erde, , eine Produktion des vaikuratiert von Clemens Quirin 2018: »Making of« Austrian Pavilion | Biennale Architettura di Venezia 2018, eine Produktion des vai, kuratiert von Verena Konrad 2018: Legislating Architecture | Architecting after Politics (*****S), mit Arno Brandlhuber und dem Filmemacher Christopher Roth, kuratiert von Verena Konrad 2018: Reihe Kunst in der Lesezone | Nives Widauer, eine Produktion des vai, kuratiert von Verena Konrad 2019: Reihe Kunst in der Lesezone | Claudia Larcher, eine Produktion des vai, kuratiert von Verena Konrad 2019: Anna Heringer. This is not a shirt, eine Produktion des vai, kuratiert von Verena Konrad und Clemens Quirin 2019: Lacaton & Vassal | Inhabiting, kuratiert von Arno Ritter, Übernahme aut.architektur und tirol 2019: BASEhabitat | Architektur für Entwicklung, kuratiert von Clemens Quirin (vai) und Elisabeth Judmaier (Kunstuniversität Linz) 2020: Reihe Kunst in der Lesezone | Annja Krautgasser, eine Produktion des vai, kuratiert von Verena Konrad 2020: Reihe unst in der Lesezone | Norbert Pümpel, eine Produktion des vai, kuratiert von Verena Konrad 2020: Vorarlberg. Ein Generationendialog, kuratiert von Sonja Pisarik, Übernahme Az W Architekturzentrum Wien 2021: Kunst in der Lesezone | Lorenz Estermann, eine Produktion des kuratiert von Verena Konrad 2021: Reihe Reihe Reihe Kunst in der Lesezone | Judith Saupper, eine Produktion des vai, kuratiert von Verena Konrad 2021: Critical Care. Architektur für einen Planeten in der Krise, kuratiert von Angelika Fitz und Elke Krasny, eine Produktion des Az W Architekturzentrum Wien 2021: Rudolf Wäger. Baukünstler, eine Produktion des vai, kuratiert von Marina Hämmerle, Martina Pfeifer Steiner und Markus Gohm 2021: Boden für alle, kuratiert von Karoline Mayer und Katharina Ritter, eine Produktion des Az W Architekturzentrum Wien 2022: Bildungsschock | Lernen, Politik und Architektur in den 1960er und 1970er Jahren, kuratiert von Tom Holert, eine Produktion des HDK Haus der Kulturen der Welt, Berlin 2022: Reihe Kunst in der Lesezone: Siegrun Appelt, Le Corbusier Ronchamp, eine Produktion des vai, kuratiert von Verena Konrad 2022: What is architecture?, Videoinstallation und Präsentation, eine Produktion des vai, kuratiert von Verena Konrad mit dem Kollektiv "WIA What is architecture?" 2022: Mehr als gewohnt, eine Produktion des vai, kuratiert von Clemens Quirin 2022: Reihe Kunst in der Lesezone | Andreas Fogarasi. 2028, eine Produktion des vai, kuratiert von Verena Konrad 2023: Refuse, Reduce, Re-use, Recycle, Rot. Strategien der Bau- und Materialwende, eine Produktion des vai, kuratiert von Clemens Quirin 2024: EUROPAN 17, eine Produktion von Europan Austria 2024: Das Kranke(n)haus. Wie Architektur heilen hilft, eine Produktion des Architekturmuseums der TU München 2024: POWER, eine Produktion des CIVA (Brüssel) - eine Ausstellung über Energieinfrastruktur als bauliche Aufgabe 2025: House Europe! "Power to Renovation - A Question of Value", Filminstallation, eine Produktion des vai, kuratiert von Verena Konrad 2025: Baukulturpreis der Hypo Vorarlberg 2025, kuratiert von Clemens Quirin 2026: Anna Heringer. Form Follows Love, kuratiert von Verena Jakoubek-Konrad, Dominique Gauzin-Müller und Clemens Quirin

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