Amt in Preußen Name Hörde Bestandszeitraum 1843–1874 Provinz Westfalen Regierungsbezirk Arnsberg Landkreis Dortmund Fläche 62,5 km² (1871) Einwohner 15.810 (1871) Bevölkerungsdichte 253 Einw./km² Gemeinden 11 (1845–1858)10 (1858–1874) Das Amt Hörde war von 1843 bis 1874 ein Amt im Kreis Dortmund in der preußischen Provinz Westfalen. Das Gebiet des ehemaligen Amtes gehört heute zur Stadt Dortmund.

Geschichte Im Rahmen der Einführung der Landgemeindeordnung für die Provinz Westfalen wurde 1843 im Kreis Dortmund aus der Bürgermeisterei Hörde sowie den beiden Gemeinden Körne und Wambel aus der aufgelösten Landbürgermeisterei Dortmund das Amt Hörde gebildet. Die Bürgermeisterei Hörde war in der Franzosenzeit im Kanton Hörde des Großherzogtums Berg eingerichtet worden.Zusammensetzung der Bürgermeisterei Hörde, Stand 1839

1845 wurde die Amtseinteilung im Raum Hörde nachträglich korrigiert. Die Gemeinde Schüren wechselte aus dem Amt Hörde in das Amt Aplerbeck, während Annen-Wullen, Rüdinghausen, Eichlinghofen, Salingen, Persebeck und Menglinghausen zum Amt Lütgendortmund kamen. Das Amt Hörde umfasste seitdem elf Gemeinden: Barop Brackel Hacheney Hörde (Titularstadt) Kirchhörde Körne Lücklemberg Niederhofen Wambel Wellinghofen Wichlinghofen

Hörde, bis dahin nur Titularstadt, erhielt am 17. Mai 1858 die preußische Städteordnung, schied aus dem Amt Hörde aus und wurde amtsfrei.

Am 19. Juni 1874 wurde das Amt Hörde aufgelöst. Die Gemeinden Brackel, Körne und Wambel kamen zum neuen Amt Brackel, während Barop, Hacheney, Kirchhörde, Lücklemberg, Niederhofen, Wellinghofen und Wichlinghofen zum neuen Amt Barop kamen.

Einwohnerentwicklung

Jahr Einwohner Quelle 1859 10.674 Jahrbuch des Vereins für Orts- und Heimatkunde in der Grafschaft Mark, 1890 1871 15.810 Die Gemeinden und Gutsbezirke der Provinz Westfalen 1871

Einzelnachweise

Horde Kategorie:Geschichte (Dortmund) Horde Kategorie:Aufgelöst 1874