Das Teddymuseum in Berlin war das erste Teddybär-Museum der Welt. 1986 gegründet, zog es 2002 nach Hof in Bayern und wurde 2010 geschlossen.
Geschichte mini|Standort des Museums in Hof Die aus Braunschweig stammende Kunsthistorikerin Florentine C. Bredow (1948/49?–2018) begann eher zufällig aufgrund eines Zeitungsinserats mit dem Sammeln von Teddybären. 1986 eröffnete sie ein kleines Museum am Kurfürstendamm. Als die Sammlung wuchs und der Platz zu eng wurde, suchte sie nach einem anderen Standort. Besonders geeignet erschien ihr ein Gebäude in der Ludwigstraße in Hof. 2000 wurde das Museum dort wiedereröffnet. Die Sammlung wurde in einem alten Brauereikeller mit vielen Gewölben untergebracht, die vom Museum als „Bärenhöhlen“ bezeichnet wurden. 2010 wurde das Museum in Hof geschlossen. Die Sammlung wurde 2012 nach Berlin gebracht und dort eingelagert.
Sammlung Rund 5000 Bären umfasst die Sammlung, darunter sehr seltene und wertvolle, sogar weltweit einzigartige Teddybären, und ist damit die weltweit größte ihrer Art. Zu sehen sind Bären aller Größen und Formen mit und ohne eingebaute Stimmen, große zottelige Braunbären, Pandabären und langhaarige Kuscheltiere ebenso wie Mini-Teddys, zum Beispiel ein gehäkelter kleiner Bär von nur drei Zentimeter Länge. Auch andere Stofftiere beherbergt das Museum, darunter prominente Tiere, wie das Marsupilami des französischen Comiczeichners André Franquin oder den Plumpaquatsch aus der gleichnamigen Kindersendung, die in den 70er Jahren produziert wurde.
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