Peter Groth (* 1. August 1938 in Stettin/Pommern) ist ein deutscher Maschinenbauingenieur und zusammen mit Alfred ZimmerATZ Automobiltechnische Zeitschrift 5/2000 "Alfred Zimmer - Pionier der FEM-Anwendung" S. 338–341 1963 Entwickler des weltweit ersten FEM-Programms ESEM bei der Daimler Benz AG in Stuttgart. 1969 verfassten beide das erste deutsche Lehrbuch der Finite-Elemente-Methode: Elementmethode der Elastostatik. Daraus entwickelte Groth in eigener Firma 1971 das bis Ende des letzten Jahrhunderts meistverkaufte deutsche FEM-Programm TPS10Computerwoche Archiv 1979/05 Finite Elemente auf Mittelklasserechner: abgerufen am 20. August 2022. Zuletzt war er als Professor an der Hochschule Esslingen tätigAlumni Esslingen: Verabschiedung P. Groth abgerufen am 31. Juli 2022.

Leben Peter Groth studierte über den zweiten Bildungsweg Maschinenbau an der Hochschule Esslingen, Abschluss 1963. Mit Alfred Zimmer leitete er bis 1971 das ESEM-Entwicklungsteam bei Daimler Benz in Stuttgart. Dabei entstand das weltweit erste FEM-Programm. In seiner eigenen Firma T-Programm GmbH ReutlingenComputerwoche Archiv 1977/04: FEM-Arbeitstagung abgerufen am 20. August 2022 entwickelte er (1971–1995) TPS10, das bis Ende des letzten Jahrhunderts erfolgreichste deutsche FEM-Programm, welches danach zusammen mit Helmut Faiss weiter entwickelt wurde. Von 1976 bis 2013 lehrte er an der Hochschule Esslingen als Honorarprofessor 75 Semester lang die Anwendung der FEM-Methode im Fahrzeugbau. 1994 hielt er ein Gastsemester an der UTN Cordoba, Argentinien. 2009 wurde er Gastprofessor an der Universität Yangzhou in China.

Publikationen

Weblinks

Website IGF Ingenieursozietät Groth/Faiss

Einzelnachweise

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