Das Ballet Flamenco de Andalucía ist eine spanische Tanzkompanie. Geschichte Das Ballett wurde 1994 als Compañía Andaluza de Danza unter der Leitung von Mario Maya gegründet. Die beiden ersten Shows waren Réquiem und De lo flamenco. Weitere herausragende Vorstellungen in den ersten Jahren waren

1996 El perro andaluz. Burleríassic von María Pagés in Anlehnung an den gleichnamigen Film von Luis Buñuel und Salvador Dalí, womit die Künstlerin den nationalen Preis für Choreografie gewann; 1997 La vida breve nach der gleichnamigen Oper von Manuel de Falla und Romeras, beide choreografiert von José Antonio Ruiz. 2002 Bodas de sangre nach der Tragödie von Federico García Lorca mit der Choreografie von Antonio Gades; 2003 Yerma nach Federico García Lorcas gleichnamigem Drama. Für ihren Tanz in dieser Inszenierung gewann Cristina Hoyos den Premio Max für die beste Tänzerin.

2004 änderte die Kompanie ihren Namen in Ballet Flamenco de Andalucía. Später schufen beispielsweise Cristina Hoyos mit Viaje al sur (2005), Rubén Olmo mit Metáfora (2012) und Rafaela Carrasco mit ihrer Jubiläums-Vorstellung Imágenes (2014) Inszenierungen von nachhaltiger Wirkung. Ihr 25-jähriges Bestehen 2019 feierte die Kompanie mit einer großen anthologischen Vorstellung.

Mit der Inszenierung Origen. La semilla de los tiemposdeutsch: Ursprung. Die Saat der Zeit knüpfte die Kompanie 2025 an barocke Wurzeln des Flamenco an.

Leitung Die Kompanie untersteht der Junta de Andalucía, der Regierung der autonomen Gemeinschaft Andalusien.

Die Direktorinnen und Direktoren der Kompanie waren und sind prägende Persönlichkeiten in der jüngeren Geschichte des Flamencos:

1994–1996 Mario Maya 1996–1997 María Pagés 1997–2003 José Antonio Ruiz 2003–2010 Cristina Hoyos 2011–2013 Rubén Olmo 2013–2016 Rafaela Carrasco 2016–2018 Rafael Estévez 2018–2023 Úrsula López seit 2023 Patricia Guerrero (Stand Juni 2025)

Aufführungen

Einzelnachweise

Weblinks

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