Moos ist eine der sechs Ortschaften der Gemeinde St. Veit in Defereggen im Bezirk Lienz (Osttirol). Die Ortschaft besteht aus mehreren Rotten, Weilern und Einzelsiedlungen.

Geographie Die Ortschaft Moos ist die östlichste Ortschaft des St. Veiter Gemeindegebiets. Sie umfasst die Südabhänge der Lasörlinggruppe zwischen Melspitze (), Deferegger Höhe () und Kreuzberg (). Im Westen bildet der Durbach die Grenze zur St. Veiter Ortschaft Görtschach, im Osten der Birkbach die Grenze zu Plon bzw. Lerch der Gemeinde Hopfgarten in Defereggen.

Wie auch die meisten anderen Ortschaften der Gemeinde liegt die Ortschaft Moos ausschließlich auf der Sonnenseite des Defereggentals nördlich der Schwarzach. Erreichbar ist die Ortschaft über die Defereggentalstraße (L25), von der nach Herma-von-Schuschniggkapelle die Sankt Veiter Straße abzweigt. Folgt man dieser zum Bauernhof Kurzthal, so zweigt in der Folge eine Straße nach Osten ab, die über den Einzelhof Niege (Ortschaft Görtschach) und den Durbach in die Ortschaft Moos führt. Westlichste Siedlung von Moos ist der Weiler Mellitz. Folgt man hier der Straße nach Osten weiter, so überschreitet man zunächst den Mellitzgraben und erreicht in der Folge eine Abzweigung, die nach Süden zu den Einzelsiedlungen Gampele und Unterbergl bzw. nach Norden zum Weiler Oberbergl (auch Bergl) führt. Weiter im Osten erreicht die Straße nach Überschreitung des Moosbachs den Weiler Moos sowie die im äußersten Osten gelegenen Einzelsiedlungen Köfele und Birk.

Hoch über Mellitz befindet sich die Mellitzalm. Nördlich davon lag zudem früher die Durbachalm.

Geschichte Moos umfasste 1869 22 Häuser und 185 Einwohner.K. K. statistische Central-Commission: Orts-Repertorium der Gefürsteten Grafschaft Tirol und Vorarlberg. Auf Grundlage der Volkszählung vom 31. Dezember 1869. Innsbruck 1873, S. 48 Im Jahr 1890 wurden für Moos 25 Häuser und 171 Einwohner gezählt, die allesamt katholischen Glaubens waren. Dabei umfasste das Dorf Moos mit den Einzellagen Birk, Köfele und Unterbergl 15 Häuser mit 102 Menschen, der Weiler Bergl sechs Häuser mit 37 Einwohnern und die Rotte Mellitz 4 Häuser mit 32 Einwohnern.k. k. statistische Central-Commission (Hrsg.): Special-Orts-Repertorium von Tirol. Neubearbeitung auf Grund der Ergebnisse der Volkszählung vom 31. December 1890. Wien 1893 Bis zum Jahr 1910 schrumpfte die Bevölkerung leicht auf 147 Einwohner in 29 Häusern.k. k. statistische Zentralkommission (Hrsg.): Spezialortsrepertorium der Österreichischen Länder. Bearbeitet auf Grund der Ergebnisse der Volkszählung vom 31. Dezember 1910. VIII. Tirol und Vorarlberg. Wien 1917, S. 63

1923 lebten in der Ortschaft Moos (bis 1938 Fraktion genannt) 138 Menschen in 29 Häusern.Bundesamt für Statistik (Hrsg.): Ortsverzeichnis von Österreich. Bearbeitet auf Grund der Ergebnisse der Volkszählung vom 7. März 1923. Wien 1930, S. Tir. 6 1951 beherbergte Moos 129 Menschen in 24 Häusern.Österreichisches Statistisches Zentralamt (Hrsg.): Ortsverzeichnis von Österreich. Bearbeitet auf Grund der Ergebnisse der Volkszählung vom 1. Juni 1951. Wien 1953, S. 203 Tir. 1981 waren es noch 142 Menschen in 20 Häusern.Österreichisches Statistisches Zentralamt (Hrsg.): Ortsverzeichnis 1981. Tirol. Wien 1984, S. 122

Zuletzt wurden für Moos 99 Einwohner in 23 Gebäuden sowie 18 land- und forstwirtschaftliche Betriebe gezählt.Statistik Austria (Hrsg.): Ortsverzeichnis 2001. Tirol. Verlag Österreich, Wien 2005, S. 145. ISBN 3-902452-46-3

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