Der Bezirk Baden ist ein Verwaltungsbezirk des Landes Niederösterreich.

Sitz der Bezirkshauptmannschaft ist Baden, eine Außenstelle befindet sich in Berndorf.

Er ist der einwohnerstärkste des Landes und unter anderem wegen seiner Thermalquellen und des Weins bekannt.

Geschichte Wie die meisten niederösterreichischen Bezirke entstand der Bezirk Baden 1868. Er wurde aus den vormaligen Amtsbezirken Baden, Mödling und Pottenstein gebildet.Jahrgang 1868, Nr. 101, S. 294, abgerufen am 21. November 2025 Der Gerichtsbezirk Mödling wurde 1896 an den neu geschaffenen Bezirk Mödling abgetreten;Reichsgesetzblatt für das Kaisertum Österreich, Jahrgang 1896, Nr. 202, S. 593, abgerufen am 21. November 2025 mit dessen Auflösung 1938 erhielt der Bezirk Baden von ihm den Großteil des Gerichtsbezirks Ebreichsdorf.Verordnungsblatt für den Amtsbereich des Landeshauptmannes von Niederdonau, Jahrgang 1938, Nr. 37, S. 34, abgerufen am 21. November 2025

Geografie Der Bezirk liegt im Industrieviertel und ist auch in der Raumplanung der Hauptregion Industrieviertel zugeordnet. Seine Fläche beträgt  km². Die Thermenlinie verläuft von Norden nach Süden durch den Bezirk. Westlich der Thermenlinie ist der Bezirk bergig und liegt im Wienerwald und in den Gutensteiner Alpen, die durch die Triesting getrennt sind. Der flache Ostteil gehört zum Wiener Becken. Die wichtigsten Flüsse sind neben der Triesting die Schwechat, die Piesting, die Fischa und im äußersten Osten die Leitha, die abschnittsweise die Grenze zum Burgenland markiert.

Verkehr Die wichtigsten Verkehrsverbindungen sind die Süd Autobahn A 2 nach Norden nach Wien und nach Süden Richtung Wiener Neustadt. Im Westen tangiert die Wiener Außenring Autobahn A 21, im Osten die Südost Autobahn A 3.

Einige Bahnstrecken queren den Bezirk, unter anderem die Österreichische Südbahn. Außerdem gibt es die Lokalbahn Wien–Baden, die von den Wiener Lokalbahnen betrieben wird.

Nachbarbezirke

Angehörige Gemeinden Zum Bezirk Baden gehören: 30 Gemeinden, darunter sind 5 Städte und 18 Marktgemeinden. mini|zentriert|850px|Gemeinden des Bezirks Baden

Gemeindeänderungen seit 1945 Änderungsdatum alte Gemeinde(n) neue Gemeinde(n) 1. Jänner 1970 Enzesfeld, Lindabrunn Enzesfeld-Lindabrunn 1. Jänner 1971 Pottenstein, Fahrafeld Pottenstein Hernstein, Grillenberg, Kleinfeld Hernstein Weißenbach an der Triesting, Neuhaus, Schwarzensee Weißenbach an der Triesting 1. Jänner 1972 Alland, Raisenmarkt Alland Altenmarkt an der Triesting, Klein-Mariazell, Nöstach, Thenneberg, St. Corona am Schöpfl (KG St. Corona) Altenmarkt an der Triesting Bad Vöslau, Gainfarn, Großau Bad Vöslau Ebreichsdorf, Schranawand, Unterwaltersdorf, Weigelsdorf Ebreichsdorf Günselsdorf, Tattendorf, Teesdorf Günselsdorf (ab 20. November 1973 Steinfelden) Klausen-Leopoldsdorf, St. Corona am Schöpfl (KG Kleinmariazellerforst) Klausen-Leopoldsdorf Pottendorf, Landegg, Siegersdorf, Wampersdorf Pottendorf Seibersdorf, Deutsch Brodersdorf Seibersdorf Traiskirchen, Oeynhausen, Tribuswinkel Traiskirchen 1. Jänner 1988 Steinfelden Blumau-Neurißhof, Günselsdorf, Tattendorf, Teesdorf Quelle: Statistik Austria

Bevölkerungsentwicklung

Siehe auch Denkmalgeschützte Objekte im Bezirk Baden Liste der Naturdenkmäler im Bezirk Baden

Weblinks

Einzelnachweise

Baden

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