Anna Elisabeth Wünsche-Werdehausen (* in München) ist eine deutsche Kunsthistorikerin, Kunstführerautorin, Übersetzerin und wissenschaftliche Reiseleiterin.

Leben Wünsche-Werdehausen studierte Kunstgeschichte, Archäologie und Städtebau an den Universitäten Bonn, Wien und Mailand. Nach der Promotion war sie Stipendiatin und wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Bibliotheca Hertziana in Rom (Max-Planck-Institut für Kunstgeschichte), anschließend am Kunsthistorischen Institut der Ludwig-Maximilians-Universität München.

Sie ist mit dem klassischen Archäologen und ehemaligen Direktor der Glyptothek und der Staatlichen Antikensammlung Raimund Wünsche verheiratet und Mutter zweier erwachsener Töchter. Sie lebt als freie Autorin, Übersetzerin (französisch, italienisch) und wissenschaftliche Reiseleiterin in München.

Forschung Zu den Schwerpunkten ihrer zahlreichen Veröffentlichungen gehören die Architektur der Renaissance und des Barock in Norditalien, das Mäzenatentum von Fürsten und Fürstinnen im 17. und 18. Jh. sowie die Kunstbeziehungen zwischen Bayern und Italien. 2009 veröffentlichte sie in der Reihe Studien zur internationalen Architektur- und Kunstgeschichte die Abschlussarbeit zu ihrem dreijährigen Forschungsprojekt mit dem Titel Turin 1713–1730. Die Kunstpolitik König Vittorio Amedeos II. Die Forschung wurde durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft finanziert.

In der Reihe Reclams Städteführer publizierte Wünsche-Werdehausen Bände zu Berlin, Toskana, Venedig , Bamberg/Bayreuth, Nürnberg und München.

Nachweise

Kategorie:Sachbuchautor (Kunst) Kategorie:Kunsthistoriker Kategorie:Übersetzer ins Deutsche Kategorie:Übersetzer aus dem Französischen Kategorie:Übersetzer aus dem Italienischen Kategorie:Person (München) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren im 20. Jahrhundert Kategorie:Frau