Finsterhennen (frz. Grasse Poule) ist eine politische Gemeinde im Verwaltungskreis Seeland des Kantons Bern in der Schweiz.
Neben der Einwohnergemeinde existiert weder eine Burger- noch eine eigene Kirchgemeinde unter diesem Namen. Kirchlich ist Finsterhennen Siselen angeschlossen.
Geographie Finsterhennen liegt im Grossen Moos, einem besonders fruchtbaren Gebiet mit fast schwarzen Böden im Berner Seeland. Die Nachbargemeinden von Norden beginnend im Uhrzeigersinn sind Lüscherz, Siselen, Kallnach, Treiten und Brüttelen.
Geschichte Urkundlich wurde Finsterhennen erstmals zwischen 1212 und 1220 erwähnt.Kurzporträt der Gemeinde Finsterhennen, abgerufen am 20. September 2022.
Die hochmittelalterliche Wüstung Uf der Höchi wurde von 2002 bis 2005 archäologisch untersucht.
Politik Gemeindepräsident ist Marcel Bergauer-Coianiz (Stand 2024).Gemeinderat. Website der Gemeinde Finsterhennen.
Bei den Nationalratswahlen 2023 betrugen die Wähleranteile in Finsterhennen (in Klammern die Veränderung im Vergleich zu den Wahlen 2019 in Prozentpunkten): SVP 50,55 % (+10,32), Mitte 13,04 % (−3,35), SP 10,74 % (+3,32), glp 8,60 % (−0,70), Grüne 4,42 % (−2,62), EVP 3,62 % (+0,63), FDP 2,68 % (−1,86), EDU 1,88 % (−1,96), SD 0,21 % (−0,48).
Verkehr Finsterhennen ist mit einem Bahnhof der BTI Richtung Biel/Bienne und Ins erschlossen.
Siehe auch Liste der Kulturgüter in Finsterhennen
Literatur Andres Moser: Die Kunstdenkmäler des Kantons Bern. Landband 2: Der Amtsbezirk Erlach, der Amtsbezirk Nidau. Teil 1. Hrsg. von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte (GSK). Wiese, Basel 1998 (= Kunstdenkmäler der Schweiz. Bd. 90). ISBN 3-909164-63-3, S. 354–358.
Weblinks
Offizielle Website der Gemeinde Finsterhennen
Einzelnachweise
Kategorie:Ort im Kanton Bern Kategorie:Schweizer Gemeinde
Kategorie:Ersterwähnung im 13. Jahrhundert