Das Naturschutzgebiet Teilflächen im Hürtgenwald mit Schieferbergbauflächen von der Roten Wehe bis zum Gürzenicher Bruch liegt auf dem Gebiet der Gemeinde Hürtgenwald im Kreis Düren in Nordrhein-Westfalen.
Das aus acht Teilflächen bestehende Gebiet erstreckt sich westlich des Kernortes Hürtgen entlang des Weißen Wehebachs. Östlich des Gebietes verläuft die B 399.
Bedeutung Das etwa 416,3 ha große Gebiet wurde im Jahr 1990 unter der Schlüsselnummer DN-066 unter Naturschutz gestellt. Schutzziele sind die Erhaltung und Optimierung naturnaher Mittelgebirgsbachauen mit einer Vielzahl auentypischer Biotoptypen und -strukturen (Quellen, naturnahe Still- und Fließgewässer, Bruch- und Auwälder, Feucht- und Magergrünland) als Lebensraum für zahlreiche gefährdete Pflanzen- und Tierarten bzw. -gesellschaften, der Schutz einer wiedereingebürgerten Biberpopulation und die Erhaltung und Optimierung eines morphologisch reich gegliederten, ehemaligen Schiefersteinbruches mit teilweise offenen, steilen Halden und angrenzender Eichenwälder insbesondere als Lebensraum für Mauereidechsen und andere thermophile Pflanzen- und Tierarten.
Siehe auch Liste der Naturschutzgebiete im Kreis Düren Liste von Steinbrüchen in Nordrhein-Westfalen
Einzelnachweise
Kategorie:Naturschutzgebiet im Kreis Düren Kategorie:Geographie (Hürtgenwald) Kategorie:Schutzgebiet (Umwelt- und Naturschutz) in Europa Kategorie:Schutzgebietsgründung 1990