Kayes ist eine Verwaltungsregion Malis mit 1.815.258 Einwohnern (2023). (PDF; 840 kB) Ihre Hauptstadt ist das gleichnamige Kayes, weitere Städte sind Yélimané und Bafoulabé.

Ethnien in Kayes sind die Khassonké, Malinke, Soninke und Fulbe.

Geographie mini|Landschaft im Nordwesten von Kayes nahe der senegalesischen Grenze Die Region Kayes nimmt den Westen Malis ein, angrenzend an Guinea, Senegal und Mauretanien. Das Klima geht von relativ feuchtem Klima im Süden über sudanische Verhältnisse zu der Sahelzone im Norden über.

Bei Bafoulabé vereinigen sich die Flüsse Bafing und Bakoyé zum Senegal.

Geschichte Zu Beginn des 19. Jahrhunderts lag hier das Königreich von Khasso.

Im Jahr 1892 wurde die Stadt Kayes Hauptstadt der Kolonie Französisch-Sudan.

Zum Zeitpunkt der Unabhängigkeit 1960 war die Region Kayes eine von sechs Regionen der Republique Soudanaise. Sie war in die vier Kreise Kayes, Bafoulabé, Nioro und Kita unterteilt. Bereits 1961 wurden mit Yélimané und Kéniéba zwei weitere Gemeinden in den Status des Kreises erhoben. Die Region war damit in sechs Kreise unterteilt. 1977 wurde noch die Gemeinde Diéma in den Status des Kreises erhoben. Damit umfasste die Region Kayes sieben Kreise. 1991 wurde dies unverändert fortgeschrieben.

Im Jahr 2012 wurden die Kreise Nioro du Sahel und Diéma von der Region abgetrennt und bildeten die neue Region Nioro, während der Kreis Kita zur Region Kita wurde.

Kreise Die Region ist in 10 Kreise (cercles) gegliedert. Code KreisKreisGemeinden0101Kayes110102Bafoulabé80103Yélimané110104Kéniéba110105Ambidédi60106Aourou40107Diamou20108Oussoubidiagna50109Ségala50110Sadiola2

Bevölkerungsentwicklung JahrEinwohnerzahl1998763.05620091.120.38620241.815.258

Einzelnachweise

Kayes