Diese Liste enthält die Mitglieder der Ständigen Bürgerrepräsentation im Jahr 1820.

Vorbemerkung Mit der Konstitutionsergänzungsakte, der Verfassung der Freien Stadt Frankfurt von 1816, wurde der bisherige 51-Ausschuss in die Ständige Bürgerrepräsentation umgewandelt. Sie bestand (bis 1821) aus 51 Mitgliedern, die grundsätzlich auf Lebenszeit gewählt wurden. Ausscheidende Mitglieder wurden in Ergänzungswahlen ersetzt. 20 Mitglieder der Ständigen Bürgerrepräsentation wurden jeweils in den Gesetzgebenden Körper gewählt und sind entsprechend gekennzeichnet. Die Mitglieder mussten einmalig bei Eintritt einen Abgeordneteneid leisten. Das Datum des Eides ist angegeben. Die Liste ist nach Seniorität sortiert.

Liste An der Spitze der Ständigen Bürgerrepräsentation stand ein Senior (Vorsitzender). Dies war Samuel Gottlieb Finger (Eid: 8. Juni 1805)

Name Gesetzgebenden Körper Eid Stand nein Rittmeister nein nein nein ja nein nein Finanzrat nein Rittmeister ja nein nein Major nein Fähnrich ja ja ja Fähnrich nein ja nein nein ja ja nein nein nein nein ja nein ja Dr. jur. ja Dr. jur. (-Cornill) nein nein nein nein ja Obrist nein nein nein nein nein ja Dr. jur. ja ja nein nein ja Hofmarschall ja ja nein nein ja nein nein ja nein Dr. jur. nein (-Müller) nein nein nein nein nein (-Claus) nein

Stadtrechnungs-Revisions-Collegium Aus seiner Mitte wählte die Ständige Bürgerrepräsentation das neunköpfige Stadtrechnungs-Revisions-Collegium.

Name Datum Verpflichtung Jacob Friedrich Goulett Johann Christian Hermann Johann Heinrich Engelhard Johann Simon Schiele Franz Pilgeram Johann Daniel Fritsch Johann Wilhelm Clarus Johann Jacob Ohlenschlager Ludwig von Günderrode

Quellen Staats- und Adresshandbuch der Freien Stadt Frankfurt 1820, S. 22 f., Digitalisat Jochen Lengemann: MdL Hessen. 1808–1996. Biographischer Index (= Politische und parlamentarische Geschichte des Landes Hessen. Bd. 14 = Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Hessen. Bd. 48, 7). Elwert, Marburg 1996, ISBN 3-7708-1071-6.

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