Die Liste von zum UNESCO-Welterbe zählenden Kirchengebäuden (Region Europa und Nordamerika) ist eine Auslagerung der Liste von zum UNESCO-Welterbe zählenden Kirchengebäuden und enthält für sich allein oder im Rahmen einer seriellen Welterbestelle zum UNESCO-Welterbe ernannte Kirchengebäude in der UNESCO-Region Europa und Nordamerika. Kirchengebäude, die innerhalb eines zum UNESCO-Welterbe ernannten Ensembles (z. B. einem Kloster oder einer Altstadt) liegen, werden insofern berücksichtigt, als nur auf exemplarische Einzelbeispiele und ggf. hierzu bereits extra angelegte Listen verwiesen wird.

Die Sortierung der Tabellen erfolgt alphabetisch zunächst nach UNESCO-Regionen, dann nach Staaten. Die zur UNESCO-Region Europa und Nordamerika zählenden Vertragsstaaten der Welterbekonvention mit Welterbestätten sind vollständig gelistet, auch jene, bei denen derzeit (Stand: 2022) laut jeweiliger Welterbe-Landesliste keine Kirche aufgeführt ist. Die Reihung der Einträge innerhalb der Tabellen folgt derzeit zuerst nach dem Alphabet für die Spalte Ort, dann für die Spalte Name oder nach Chronologie der Aufnahme in die Liste siehe Spalte U-W (wird demnächst noch vereinheitlicht).

Albanien Name Bild Ort Baujahr U-W Bemerkung St.-Maria-Verkündigung-Kathedrale 100px|zentriert Berat 1747 2008 Teil der Altstadt von Berat Kirche der Heiligen Dreifaltigkeit 100px|zentriert Berat 13.–14. Jahrhundert 2008 Teil der Altstadt von Berat Kirche der Heiligen Maria von Blachernae 100px|zentriert Berat 13. Jahrhundert 2008 Teil der Altstadt von Berat Basilika 100px|zentriert Butrint 6. Jahrhundert 1992 Teil der Ruinenstadt Butrint Kirche des Heiligen Sotir 100px|zentriert Gjirokastra 1784 2008 Teil der Altstadt von Gjirokastra

Andorra Derzeit (Stand: 2022) laut Welterbe in Andorra keine Kirche aufgeführt.

Armenien NameBildOrtBaujahrU-WBemerkungKlöster Haghpat und Sanahinlinks|100x100pxAlawerdi10. Jahrhundert1996KlosterkomplexGeghard-Klosterlinks|100x100pxOberes Azat-Tal4. Jahrhundert2000Von den Arabern im 9. Jahrhundert zerstört, 1215 wieder errichtetKathedrale und Kirchen von Etschmiadsinlinks|100x100pxEtschmiadsinab 3032000darunter sehr bekannt: Kathedrale, St. Gajane, St. Hripsime sowie Schoghakat und die „Kirche der Muttergottes“Kathedrale von Swartnozlinks|100x100pxbei Jerewan7. Jahrhundert2000Ruine einer ehemaligen Palastkirche

Aserbaidschan

Derzeit (Stand: 2022) laut Welterbe in Aserbaidschan keine Kirche aufgeführt

Belarus Name Bild Ort Baujahr U-W Bemerkung Kirchen innerhalb des architektonischen und kulturellen Erbes der Adelsfamilie Radziwiłł in Njaswisch 100px|zentriert Njaswisch ab 16. Jahrhundert 2005 Als Teil des Palastensembles der Familie Radziwiłł in Njaswisch wurde auch die Fronleichnamskirche 2005 in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen.

Belgien Name Bild Ort Baujahr U-W Bemerkung Liebfrauenkathedrale 100px|zentriert Antwerpen 16. Jahrhundert 1999 Belfriede in Belgien und Frankreich Liebfrauenkirche 100px|zentriert Brügge 13. Jahrhundert 2000 ausgezeichnet als Teil der Altstadt von Brügge St.-Salvator-Kathedrale 80px|zentriert Brügge 1275 2000 ausgezeichnet als Teil der Altstadt von BrüggeBeginenhofkirche Hoogstraten100px|zentriertHoogstratennach 16401998Teil des Weltkulturerbes Flämische BeginenhöfeBeginenhofkirche Lier100px|zentriertLiernach 1664 bis ca. 17641998Teil des Weltkulturerbes Flämische BeginenhöfeBeginenhofkirche Mecheln100px|zentriertMecheln16371998Teil des Weltkulturerbes Flämische Beginenhöfe Kathedrale von Mecheln 100px|zentriert Mecheln 16. Jahrhundert 1999 Belfriede in Belgien und FrankreichBeginenhofkirche Tongern100px|zentriertTongern14./15. Jh.1998Teil des Weltkulturerbes Flämische Beginenhöfe Liebfrauenbasilika 100px|zentriert Tongern um 1500 1999 Belfriede in Belgien und Frankreich Kathedrale Notre-Dame de Tournai 100px|zentriert Tournai 1110 2000

Bosnien und Herzegowina Derzeit (Stand: 2022) laut Welterbe in Bosnien und Herzegowina keine Kirche aufgeführt.

Bulgarien Name Bild Ort Baujahr U-W Bemerkung Felskirchen von Iwanowo 100px|zentriert Iwanowo zwischen dem 13. und dem 17. Jahrhundert 1979 Gruppe von orthodoxen Kirchen, Kapellen und Klosterräumen, die zusammen das Kloster Iwanowo im Nordosten Bulgariens bilden Klosterkirche des Rila-Klosters 100px|zentriert Oblast Kjustendil 1834–1837 1983 Das Kloster des Heiligen Iwan Rilski ist das wichtigste geistige und literarische Zentrum der bulgarischen Wiedergeburt. Christus-Pantokrator-Kirche 100px|zentriert Nessebar zwischen dem 13. und 14. Jahrhundert 1983 eines von mehreren Kirchengebäuden in der Altstadt von Nessebar Kirche von Bojana 100px|zentriert Sofia 10. Jahrhundert 1979 Mittelalterliche bulgarisch-orthodoxe Kirche in Sofia, bekannt wegen ihrer Fresken aus dem Jahre 1259

Dänemark Name Bild Ort Baujahr U-W Bemerkung Kirche von Jelling 100px|zentriert Jelling vor 1100 1994 eine der ersten Steinkirchen Dänemarks, Teil des Weltkulturerbes Runensteine, Hügelgräber und Kirche von Jelling. Dom zu Roskilde 100px|zentriert Roskilde 1170 1995 erster gotischer Dom Skandinaviens aus Backstein Kirchen der Herrnhuter-Siedlung Christiansfeld 100px|zentriert Christiansfeld 1170 2015 Als Teil der Herrnhuter-Siedlung Christiansfeld sind deren Kirchen 2015 in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen worden.

Deutschland Name Bild Ort Baujahr U-W Bemerkung Aachener Dom 100px|zentriert Aachen ab 8. Jahrhundert 1978 Dom St. Georg 100px|zentriert Bamberg ab 1004 1993 eines von mehreren Kirchengebäuden innerhalb derausgezeichneten Bamberger Altstadt Marktkirche Goslar 100px|zentriert Goslar 11. Jahrhundert 1992 eines von mehreren Kirchengebäuden als Teil des Weltkulturerbes Bergwerk Rammelsberg, Altstadt von Goslar und Oberharzer Wasserwirtschaft St.-Jakobi-Kirche Goslar 100px|zentriert Goslar 11. Jahrhundert 1992 eines von mehreren Kirchengebäuden als Teil des Weltkulturerbes Bergwerk Rammelsberg, Altstadt von Goslar und Oberharzer Wasserwirtschaft Neuwerkkirche Goslar 100px|zentriert Goslar 12. Jahrhundert 1992 eines von mehreren Kirchengebäuden als Teil des Weltkulturerbes Bergwerk Rammelsberg, Altstadt von Goslar und Oberharzer Wasserwirtschaft Hoher Dom St. Mariä Himmelfahrt 100px|zentriert Hildesheim 872, wiedererrichtet 1950–1960 1985 bekannt als: Hildesheimer Dom St. Michaelis 100px|zentriert Hildesheim um 1010–33, wiedererrichtet 1950 1985 St. Stephanus und Vitus 100px|zentriert Höxter Westwerk 9. JahrhundertHauptschiff nach 1667 2014 ehemalige Abteikirche des Klosters Corvey Hohe Domkirche St. Peter & Maria zu Köln 100px|zentriert Köln 1248–1880 (in zwei Perioden) 1996 bekannt als: Kölner Dom Kirchen in der Lübecker Altstadt 100px|zentriert Lübeck divers 1987 7 Kirchen ausgezeichnet als Teil der Lübecker Altstadt Klosterkirche Maulbronn 100px|zentriert Maulbronn ab 1147 1993 Kirchengebäude innerhalb desausgezeichneten Klosters Maulbronn Dom St. Peter & Paul 100px|zentriert Naumburg 13. Jahrhundert 2018 bekannt als Naumburger Dom Alexander-Newski-Gedächtniskirche 100px|zentriert Potsdam 1826–1829 1995 auf dem Kapellenberg der russischen Kolonie Alexandrowka, Teil der Schlösser und Gärten von Potsdam und Berlin Friedenskirche 90px|zentriert Potsdam 1845–1848 1990 Teil der Schlösser und Gärten von Potsdam und Berlin Heilandskirche am Port von Sacrow 100px|zentriert Potsdam 1844 1992 Teil der Schlösser und Gärten von Potsdam und Berlin Stiftskirche St. Servatius 100px|zentriert Quedlinburg 1070–1129 1994 eines von mehreren Kirchengebäuden innerhalb derausgezeichneten Quedlinburger Altstadt Kirchen der Regensburger Altstadt mit Stadtamhof 100px|zentriert Regensburg divers 2006 18 Kirchen ausgezeichnet als Teil der Altstadt von Regensburg mit StadtamhofSt. Georg 100px|zentriert Insel Reichenau 9. Jahrhundert 2000 eines von mehreren ausgezeichneten Kirchengebäuden auf der Insel Münster St. Maria und Markus 100px|zentriert Insel Reichenau 9. Jahrhundert 2000 Abteikirche des Klosters ReichenauSt. Peter und Paul 100px|zentriert Insel Reichenau 11. Jahrhundert 2000 eines von mehreren ausgezeichneten Kirchengebäuden auf der Insel Speyerer Dom 80px|zentriert Speyer ab 1030 1981 Wieskirche 100px|zentriert Steingaden 1745–54 1983 St.-Marien-Kirche 100px|zentriert Stralsund 13. Jahrhundert 2002 eines von mehreren Kirchengebäuden innerhalb derausgezeichneten Historischen Altstädte Stralsund und Wismar Trierer Dom 100px|zentriert Trier ab 4. Jahrhundert. 1986 ausgezeichnet als Teil UNESCO-Welterbes Römische Baudenkmäler, Dom und Liebfrauenkirche in Trier Liebfrauenkirche 100px|zentriert Trier 1230–60 1986 ausgezeichnet als Teil UNESCO-Welterbes Römische Baudenkmäler, Dom und Liebfrauenkirche in Trier Konstantinbasilika 100px|zentriert Trier 4. Jahrhundert 1986 ausgezeichnet als Teil UNESCO-Welterbes Römische Baudenkmäler, Dom und Liebfrauenkirche in Trier Herderkirche 80px|zentriert Weimar 1498–1500 1998 gehört zum Ensemble Klassisches Weimar Nikolaikirche 100px|zentriert Wismar 1381–1487 2002 eines von mehreren Kirchengebäuden innerhalb derausgezeichneten Historischen Altstädte Stralsund und Wismar Schlosskirche 80px|zentriert Lutherstadt Wittenberg 1490–1511 1996 Kirche, an der Martin Luther seine 95 Thesen anschlug, eine der Luthergedenkstätten in Eisleben und Wittenberg Stadtkirche Wittenberg 100px|zentriert Lutherstadt Wittenberg 1996 Prediktkirche Luthers, eine der Luthergedenkstätten in Eisleben und Wittenberg

Estland Name Bild Ort Baujahr U-W Bemerkung Alexander-Newski-Kathedrale 130px Tallinn 1894/95–1900 1997 Teil der Altstadt Tallinns Heiliggeistkirche 130px Tallinn 1380 1997 Teil der Altstadt Tallinns Olaikirche 130px Tallinn 12. Jahrhundert 1997 Teil der Altstadt Tallinns

Finnland Name Bild Ort Baujahr U-W Bemerkung Kirche der Altstadt von Rauma 130px Rauma um 1520 1991 Als Teil der Altstadt von Rauma ist auch die Heiligkreuzkirche des einstigen Franziskanerkloster 1991 zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt worden. Alte Kirche von Petäjävesi 130px Petäjävesi 1764 1994 Holzkirche nach dem Vorbild der Zentralbauten der Renaissance

Frankreich Name Bild Ort Baujahr U-W Bemerkung Kathedrale Notre Dame d’Amiens 100px|links Amiens 1220–1854 1981 Basilika Saint-Michel 100px|links Bordeaux 1473 1998 Bestandteil des ausgezeichneten französischen Jakobsweges Via Turonensis Kathedrale von Bordeaux 100px|links Bordeaux 1998 Bestandteil des ausgezeichneten französischen Jakobsweges Via Turonensis Kathedrale Notre-Dame de Chartres 100px|links Chartres 1260 1979 Abteikirche von Fontenay 100px|links Fontenay 1147 1981 Teil des UNESCO-Welterbes „Zisterzienserkloster von Fontenay“ Mont-Saint-Michel 100px|links Le Mont-Saint-Michel ab 966 1979 Kathedrale Notre-Dame de Paris 100px|links Paris 1345 1991 Teil des UNESCO-Welterbes Seineufer von Paris Felsenkirche von Saint-Émilion 100px|links Saint-Émilion 12. Jh. 1999 Teil des UNESCO-Welterbes Saint-Émilion und des „Weinanbaugebiets von Saint-Émilion“ Abteikirche Saint-Savin-sur-Gartempe 100px|links Saint-Savin 1115 1983 St-Sernin de Toulouse 100px|links Toulouse 1077 1998 Bestandteil des ausgezeichneten französischen Jakobsweges Via Tolosana Basilika Sainte-Marie-Madeleine 100px|links Vézelay 1260 1998 Teil des UNESCO-Welterbes „Kirche und Hügel von Vézelay“ Chapelle Notre-Dame-du-Haut 100px|links Ronchamp 1953–1955 2016 Teil des UNESCO-Welterbes „Das architektonische Werk von Le Corbusier“ Kloster Sainte-Marie de la Tourette 100px|links Éveux 1956–1960 2016 Teil des UNESCO-Welterbes „Das architektonische Werk von Le Corbusier“

Georgien Name Bild Ort Baujahr U-W Bemerkung Historische Denkmäler von Mzcheta 100px|links Mzcheta ab 11. Jahrhundert 1994 Historische Kirchen und Klöster in Mzcheta, der ehemaligen Hauptstadt Georgiens, darunter die Swetizchoweli-Kathedrale, das Dschwari-Kloster und das Samtavro-Kloster. Kirchen der Dörfer in Oberswanetien 100px|links Swanetien ab 9. Jahrhundert 1996

Griechenland