▶ Liste(n) von Pseudobasiliken – Übersicht
– Siehe auch Hallenkirchen in Polen (223) –
Anzahl: 39
mini|links|hochkant=2.6|Historische Regionen Polens. Zumindest anfangs von Piasten regiert wurden mit gelblichen Flächenfarben (hellgrün bis orange) unterlegte Gebiete, außerdem das Kulmerland (danach Grundstock des Ordensstaates) und die südliche Neumark. Aktuelle Binnen- und Staatsgrenzen rot.
Pseudobasiliken unterscheiden sich von echten Basiliken dadurch, dass sie keine Obergaden haben. In der Baustilkunde von Wilfried Koch werden sie als Untergruppe der Hallenkirchen bezeichnet.Wilfried Koch: Baustilkunde. 33. Auflage. 2016, ISBN 978-3-7913-4997-8, S. 477, Stichwort 601. Bei Kirchenräumen, die in allen Teilen mit Kreuzgewölben gedeckt sind, ist die Abgrenzung zur Stufenhalle klar. Ist das Mittelschiff mit einem Tonnengewölbe gedeckt, fehlt das Kriterium der fensterlosen Hochschiffswand, in der die Schildbögen vollständig oberhalb der Arkadenscheitel liegen. Trotzdem werden in den Niederlanden, in denen viele Kirchenräume mit hölzernen Tonnengewölben gedeckt sind, Kirchen mit niedrigen Seitenschiffen auch dann als Pseudobasiliken bezeichnet, wenn das Gemäuer der Arkade knapp über den Scheiteln der Arkadenbögen endet. Andererseits können in gewölbelosen Kirchen mit geringer Dachneigung, beispielsweise in Italien, bei gleichartiger Arkadenkonstruktion die Seitenschiffe fast so hoch sein wie das Mittelschiff.
Geografische Gliederung: Die geografische Gliederung der Liste für Polen orientiert sich an den historischen Regionen.
Wikimedia Commons: Bei zahlreichen Bauten ist unter dem Kürzel (CC) die zugehörige Commons-Category, d. h. die Mediensammlung in diesem Schwesterprojekt, verlinkt.
Hintergrundinformationen: Amtliche Denkmallisten für jede der Woiwodschaften. Sie sind über den Teillisten verlinkt. Bei einzelnen Bauwerken sind die Seitennummern vermerkt. ZAB = Zabytek. Dieses Portal der staatlichen Denkmalbehörde Narodowy Instytut Dziedzistwa soll die Denkmallisten in höherer Qualität ersetzen, ist aber noch im Aufbau, umfasst noch nicht alle vorher gelisteten Bauwerke. Es hat für jedes Kulturdenkmal eine Seite, zumeist bebildert. Weitere Informationen reichen von dem alten Listeneintrag über ausführliche Beschreibungen bis zur Filmreportage. Wo es die Seite über ein Bauwerk auch auf Englisch gibt, ist der Link hier im Listenartikel mit ‚ZAB (EN)‘ gekennzeichnet.
Stettiner Pommern
– Siehe auch Hallenkirchen im Stettiner Pommern (20) –
Ort Kirche Anmerkungen Fotos Mieszkowice(Bärwalde),Powiat Gryfiński K. Przemienienia Pańskiego (CC)(Verklärung des Herrn)Zabytek PL Gotik und Neugotik,zweischiffige Pseudobasilika,Hauptschiff u. niedriges Nordseitenschiff 100x100px|center Grundriss bei Zabytek;3-d-ModellKoscióż w Mieszkowicach · Kirche in Mieszkowice – 3-d-Modell Pyrzyce (Pyritz),Woi. Westpommern St. Moritz, heute Mariä Himmelfahrt(Wniebowzięcia NMP) gegründet im 13. Jh., Pseudobasilika seit 14. Jh. 100x100px|center 100x100px|center
Danziger Pommern (Pomerellen)
– Siehe auch Hallenkirchen im Danziger Pommern (15) –
Ort Kirche Anmerkungen Fotos Cedry Wielkie (Groß Zünder),Woi. Pommern Kirche der Schutzengel(św. Aniołów Stróżów)(CC) 14. Jh., im 17. Jh. erweitert: flachgedecktes Mittelschiff,Nordseitenschiff unter außen sichtbarer fensterloser Hochschiffswand,Südseitenschiff mit Obergaden in Einschnitten zwischen fast die Höhe der Mittelschiffsdecke erreichenden Jochen Nordostansichtbei GoogleStreetviewGoogle Streetview: Kirche in Cedry Wielkie von Nordosten 100x100px|center
Kulmerland – Siehe auch Hallenkirchen im Kulmerland (6) –
Ort Kirche Anmerkungen Fotos Chełmno (Kulm),Kujawien-Pommern św. Jakuba i Mikołaja(St. Jakob und Nikolaus) (CC) Franziskanerkirche 100x100px|center 100x100px|center Grudziądz (Graudenz),Kujawien-Pommern Kościół św. Mikołaja(Nikolaikirche) (CC) 14. Jh. 100x100px|center 100x100px|center
Landschaft Preußen – Siehe auch Hallenkirchen in der Landschaft Preußen (14) – Ort Kirche Anmerkungen FotosDzierzgoń(Christburg),Powiat Sztum Dreifaltigkeitskirche (CC)1310–1320, Mittelschiff flache Holzdecke 100x100px|center 100x100px|center Kwidzyn (Marienwerder),Woi. Pommern DomkircheSt. Johannes Evangelist 100x100px|center
Östliches Polen – Siehe auch Hallenkirchen im östlichen Polen (34) – Ort Kirche Anmerkungen Fotos Rossosz,P. Biała Podlaska,Woi. Lublin Św. Stanisława(St. Stanislaus) (CC) 1908, hölzerne Stufenhalle (Grenzfall Pseudobasilika),dreischiffig, schlanke Stützen, angedeutete Arkaden,flache Decken, Mittelschiff ca. 1,50 m höher als Seitenschiffehttps://musicamsacram.pl/instrumenty/1763-Rossosz-Kosciol-sw-Stanislawa-Biskupa 100x100px|center 100x100px|center Waniewo, Sokoły,P. Wysokomazow.,Woi. Podlasien Wniebowzięcia NMP(Mariä Himmelfahrt) (CC) 1887, neuromanisch 100x100px|center 100x100px|center
Masowien – Siehe auch Hallenkirchen in Masowien (11) – Ort Kirche Anmerkungen Fotos Ciechanów,Woi. Masowien Kościół Narodzenia NMP(Kirche Mariä Geburt) (CC) 1511–1525 100x100px|center 100x100px|center Niepokalanow,P. SochaczewWoi. Masowien Bazylika NiepokalanejWszechpośredniczki Łask(Basilika der unbeflecktenallvermittelten Gnade) (CC) 1948–1954, später Neoklassizismus, äußerlich „Obergaden“,aber innen Längstonne zwischen flachdeckigen Seitenschiffen;durch massive Architrave der Kolonnaden Grenzfall zur Pseudobasilika 100x100px|center 100x100px|center Wąsosz,P. Grajewo,Woi. Podlasien Przemienienia Pańskiego(Verklärung des Herrn) (CC) 1508–1534; nur Vorhalle neugotisch 1912 100x100px|center Innenfotos Fehlen
Zentralpolen – Siehe auch Hallenkirchen in Zentralpolen (1) –
Ort Kirche Anmerkungen Fotos Łódź Niepokalanego Poczęcia NMP(unbefl. Empfängnis) (CC) 1907, neugotisch 100x100px|center 100x100px|center Sieradz,Woi. Łódź Stiftskirche (CC)1370, im 17. Jh. barock wiederaufgebaut 100x100px|center 100x100px|center
Großpolen und Kujawien – Siehe auch Hallenkirchen in Großpolen und Kujawien (13) –
Anzahl: 8 Ort Kirche Anmerkungen Fotos Duszniki,Pow. Szamotuły,Woi. Großpolen Kościół Św. Marcina(Martinskirche)(CC) D-NO S. 112 ZAB spätgot., zweischiffige Pseudobasilika 100x100px|center Gniezno (Gnesen) St.-Lorenz-Kirche (CC)15. Jh., Schiff heute barock 100x100px|center 100x100px|centerGostyń,Woi. Großpolen Margarethenkirche (CC)(Kościół św. Małgorzaty)14. Jh., Grenzfall von Stufenhalle und Pseudobasilika 100x100px|center 100x100px|center PepowoPowiat Gostyński,Woi. Großpolen Kościół św. Jadwigi(St.-Hedwigs-Kirche)[TRAIL.PL – Pępowo - kościół św. Jadwigi] (CC)15. Jh., Turm und Teile des Schiffs 1830 neugotisch 100x100px|center Poznań,Woi. Großpolen Karmeliterkirche Hl. Leichnams(Kościół Bożego Ciała) (CC) 1406 gegründet durch Jogaila, 1465–1470,teilweise im 18. Jh. wiederaufgebaut 100x100px|center Dominikanerkirche Mariahilf(NMP Wspomożenia Wiernych) (CC) zweischiffig (Nordseitenschiff) 100x100px|center Kościół św. Marcina(St. Martin) (CC) 15./16. Jh. 100x100px|center Rogoźno,Powiat Oborniki,Woi. Großpolen St.-Vitus-Kirche (CC)1526 100x100px|center 100x100px|center
Ehemalige Neumark – Siehe auch Hallenkirchen in der ehemaligen Neumark (10) –
Anzahl: 1 Ort Kirche Anmerkungen Fotos Rzepin (Reppin) Serca Pana Jezusa (CC)(Herzjesu) 1879/1880 gotische Kirche durch neugotischen Bau ersetzt,schmale Seitenschiffe, hölzerne Stützen, „offener Dachstuhl“ 100x100px|center 100x100px|center
Schlesien – Siehe auch Hallenkirchen in Schlesien (40) –
Anzahl: 6, davon ein Grenzfall Hallenkirche/Pseudobasilika Ort Kirche Anmerkungen Fotos Kędzierzyn-Koźle(Kandrzin-Cosel),Woi. Opole Sigismundkirche 1323 Marienkapelle, 1454 Brand außer Marienkapelle,neues Kirchenschiff bis 1570; neugotische Veränderungen 100x100px|center Innenfoto bei Wikimapiahttp://wikimapia.org/15005259/pl/Kościół-pw-św-Zygmunta-i-św-Jadwigi-Śląskiej-rzymskokatolicki#/photo/5790378Legnica (Liegnitz),Woi. Niederschlesien KathedraleSt. Peter und Paul 1330–1378, mittelalt. Backstein1892 mit neuzeitlichen Klinkern verblendet,1945 rekatholisiert 100x100px|center 100x100px|center Lubin (Lüben),Woi. Niederschlesien Kirche U. L. F.von Czenstochau (CC) 14./15. Jh., Grenzfall Stufenhalle/Pseudobasilika;Turm 14./15. Jh. (ehem. Wehrturm), im 18. Jh. erhöht; 100x100px|center YouTube-Video zur Geschichte (PL)YouTube: Kościół pw. Matki Bożej Częstochowskiej w Lubinie, mit kurzen Gewölbeaufnahmem Mikołów,Woi. Schlesien Bazylika św.Wojciecha(St.Adalbert) 1843–1861, neuromanisch, gemauerte Gewölbe auf quadratischen Pfeilern,Mittelschiff Längstonne, Seitenschiffe Hängekuppeln 100x100px|center 100x100px|centerNamysłów (Namslau)D-PL-SL S. 639 ff.,Woi. Niederschlesien Franciszka z Asyżui św. Piotra z Alkantary(Franz von Assisiu. Petrus v. Alcantara) (CC)ZAB 216470 14. u. 15. Jh., spätere Veränderungen 100x100px|center Innenfoto bei Facebookhttps://www.facebook.com/FranciszekNamyslow/photos/a.1498514246909179/1498513700242567/ Oława (Ohlau),Niederschlesien Maria Trost (CC)D-PL-S S. 698 3. Viertel 13. Jh. und 4. Viertel 15. Jh. 100x100px|center kein geeignetes Innenfoto
Kleinpolen und Rotburgenland – Siehe auch Hallenkirchen in Kleinpolen und Rotburgenland (45) –
Anzahl: 10 Ort Kirche Anmerkungen Fotos Bór Zapilski,Wręczyca Wielka,Woi. Schlesien Kościół św. Jackahttps://atrakcje.slask.pl/atrakcje/bor-zapilski-drewniany-kosciol-pw-sw-jacka-w-borze-zapilskim-13600.html (CC)(Hl. Jacek) Holzkirche, 1921 in altertümlichen Formen, flachgedeckte Seitenschiffe, Mittelschiff deutlich höher 100x100px|center 100x100px|center Haczów,Karpatenvorland Wniebowzięcia NMP(Mariä Himmelf.)Zabytek PL/EN 1494, sehr schmale Seitenschiffe flachgedeckt, Stufe auch außen sichtbar 100x100px|center 100x100px|center Janowiec,P. Puławski,Woi. Lublin Św. Stanisława bisk. i męcz. i św. Małgorzaty(St. Stanislaus u.Margarethe) (CC) Kern Mitte 14. Jh., Ausbau Mitte 17. Jh., Renaissance,zweischiffig, Nordseitenschiff unter abgesetztem Schlepp- oder Pultdach 100x100px|center 100x100px|center JeleśniaWoi. Schlesien Świętego Wojciecha(St. Adalbert) (CC) Seite mit FotosSeite mit Fotos des Kościół świętego Wojciecha w Jeleśni 100x100px|center 100x100px|center Kraczswice,Poniatowa,P. Opole Lub.,Woi. Lublin Najświ. Serca Pana Jezusa(Herz Jesu) (CC) 1919/20, pseudobasilikale Holzkirche,Stützen ohne Bögen,statt Hochschiffswänden dunkle Triforien(Galerie bei Kościoły drewniane w PolsceKościoły drewniane w Polsce: Kraczewice, województwo lubelskie, powiat opolski) 100x100px|center 100x100px|centerKraśnik,Woiwodschaft Lublin K. Wniebowzięcia NMP(Mariä-Himmelfahrt-K.) (CC)1469, Veränderungen 1527–1541 und spätes 17. Jh.100x100px|center 100x100px|center Krosno,WoiwodschaftKarpatenvorland Kościół Franciszkanów(Franziskanerkirche) (CC) nach Zerstörung der Kirche aus dem 13. Jh. durch Tataren (1287/88)Wiederauf- und Ausbau ab etwa 1400 100x100px|center 100x100px|center Targowisko,Zakrzew,Powiat Lublin Św. Tomasza Becketa(Thomas Beckett) (CC) 1746, Holzkirche,dreischiffig, kräftige runde Stützen, flache Trägerflache Decken, Mittelschiff über 2 m höher als Seitenschiffe 100x100px|center Innenfotos bei Kraina Wokoł Lublinahttp://www.krainawokollublina.pl/index.php/turystyka/zabytki/218-kosciol-w-miejscowosci-targowisko Tomaszów Lubelski,Woi. Lublin Zwiastowania NMP,(Mariä Verkündigung) (CC) 100x100px|links 100x100px|rechts 1627, Holzkirche, rundbogige Arkaden,Spitztonne des Mittelschiffs oberhalb der rundbogigen Quertonnen der Seitenschiffe 100x100px|center 100x100px|center Truskolasy,Wręczyca Wielka,Woi. Schlesien K. św. Mikołajahttps://www.dioblina.eu/Kosciol_sw_Mikolaja_Truskolasy (CC)St. NikolaiZabytek ohne Text 100x100px|rechts 1737–1746, anfängliches Westturmpaar verloren,Seitenschiffe als Kapellen genutzt 100x100px|center 100x100px|center
Belege
! Polen, Pseudobasiliken