Julie Merz (* 22. August 1865 in Emmishofen; † 10. Januar 1934 in Bern) war eine Schweizer Journalistin und Politikerin, die sich für die Gleichberechtigung der Frauen einsetzte und politische Arbeit in Bern und auf nationaler Ebene leistete.
Werdegang 1891 heiratete Merz den Journalisten M. Walther und unterrichtete an der Mädchensekundarschule in Biel. Ab 1900 war sie freischaffende Journalistin und verfasste Artikel für die Frauenpresse. Von 1915 bis 1934 war sie Redaktorin des Zentralblatts des Schweizerischen Gemeinnützigen Frauenvereins. 1915 initiierte sie mit Gleichgesinnten die Nationale Frauenspende und war Vorstandsmitglied des bernischen Frauenstimmrechtsvereins. 1916–1917 arbeitete sie mit im bernischen Aktionskomitee zur Erlangung des Frauenstimmrechts in Gemeindeangelegenheiten. 1921 wurde sie zur Vizepräsidentin des 2. Frauenkongresses gewählt. 1922–1925 präsidierte sie den bernischen Frauenbund, ab 1927 engagierte sie sich im Zentralvorstand des Schweizerischen Gemeinnützigen Frauenvereins und präsidierte das Pressekomitee der Saffa 1928. Zudem engagierte sie sich im bernischen Kantonalvorstand der FDP. 1917 wurde Merz zur Präsidentin der Hauswirtschaftlichen Kommission der Stadt Bern ernannt.
Bibliographie
Einzelnachweise
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