mini|Olena Holub, 2017 Olena Jewheniwna Holub (; * 25. Dezember 1951 in Kiew, Ukrainische Sozialistische Sowjetrepublik) ist eine ukrainische Malerin, Autorin und Kunstkritikerin.

Leben und Werk mini|Bronzezeit, Asphaltzeit, Digitale Collage, 2018 mini|Digitalprint 2019 mini|Quiet room, 2020 mini|Digitalprint Wind, 2017 mini|My parents’s song, 1999

Holub ist die Tochter des Journalisten Jewhen Holub und der Beamtin Sinajida Morosowa. Sie absolvierte 1974 die Abteilung für Biophysik an der Nationalen Taras-Schewtschenko-Universität Kiew und arbeitete einige Zeit als Ingenieurin. In den 1970er Jahren studierte sie nicht an der Kunstakademie, sondern nahm privaten Zeichenunterricht bei Wilen Barsky (1930–2012), Wassyl Sabaschta (1918–2016), Semen Kaplan (1928–2021) und an der Ukrainischen Druckakademie. In den Jahren von 1977 bis 1978 nahm sie zusammen mit den Avantgarde-Künstlern Mykola Trehub, Wudon Baklyzkyj, Nicholas Salewsky, Olexander Kostezki, und anderen an Ausstellungen der Vereinigung Rukh teil. Sie graduierte 1986 am Institut für Journalistik.

Holub arbeitete als Illustratorin für Zeitschriften und Redakteurin im Verlag Rainbow. Sie ist Autorin von mehr als 100 Publikationen zur zeitgenössischen Kunst.

Ihre Gemälde wurden von 2000 bis 2002 erfolgreich in Kiew und Magdeburg auf internationalen Kunstfestivals ausgestellt. Seit 2003 schuf sie eine Reihe von Arbeiten, die sie Fotoinstallationen nannte, grafische Kompositionen, die in der Technik des Digitaldrucks hergestellt wurden. Sie nahm an den internationalen Medienausstellungen Matrix HEAA teil und wurde 2019 Mitglied dieser Vereinigung. Seit 2003 ist sie Mitglied der Nationalen Union der Künstler der Ukraine.

Sie beteiligte sich an der Ausstellung „Slawa Ukrajini! Ukrainische Kunst in Zeiten des Krieges“, Wesel, Deutschland, 2023-ukrajini-ukrainische-kunst-in-zeiten-des-krieges Slawa Ukrajini! Ukrainische Kunst in Zeiten des Krieges. Wesel. 26. November 2023.

Ihr Ehemann ist der Kulturwissenschaftler Petro Jakowenko, mit dem sie zwei Kinder bekam.

Ausstellungen (Auswahl) 2000: І International Art Festivals, Magdeburg 2001: ІІ International Art Festivals, Magdeburg 2003: International triennial «Eurografik», Krakau, Polen 2003: ІІІ International Art Festival, Magdeburg 2004: Signals of inexact time, Fotoinstallationsprojekt, «Maysternya» gallery, Kiew, Ukraine 2005, 1985, 1983 – International biennial of humour and satire in the art, Gabrovo, Bulgarien 2005: Fotoausstellung, Linz 2007: Gyeongnam International Art Festival, Masan, Korea 2008: Digital yard №3, Kuratorin und Ausstellerin in der WG Kunst Gallery, Amsterdam 2009: National Museum of Literature of Ukraine, Kiew 2011: IV. Moskauer Biennale

Auszeichnungen (Auswahl) 2012: Preis «Matrizen 2012», Budapest, Ungarn 2017: Verdiensturkunde «Matrizen 2017», Budapest 2020: Marcil Lavallée Prize (3. Preis), Ottawa, Kanada 2021: Platon-Biletsky-Preis der National Union of Artists of Ukraine

Veröffentlichungen mit N. Musienko, P. Yakovenko: Буржуазная массовая культура: новые времена, старые проблемы. (deutsch: Bürgerliche Massenkultur: Neue Zeiten, alte Probleme). Kiew, Kunst, 1988. Свято непокори та будні андеграунду (deutsch: Ein Feiertag des Ungehorsams und des Untergrundalltags). Kiew, Verlag Antikvar, 2017.

Weblinks

Lena Holub bei Artists24 Biografie bei Artists25 Biografie (ukrainisch) MATRICAK 2012 Katalog (PDF) MATRICAK 2017 Katalog (PDF) MAGYAR ELEKTROGRÁFIAI TÁRSASÁG 2019 (PDF) Ganna Sherman. Olena Golub: „In der Kunst forsche ich, und in der Wissenschaft scheue ich keine Emotionalität“ // Antikvar, 2022, 6. Januar (ukrainisch) Petro Jakowenko . Visuelle Gedanken // Tag, 2020,   - 5. November. (ukrainisch)

Einzelnachweise

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