Gisela Gall (* 15. Juni 1940 in Speyer) ist eine deutsche Lehrerin und Mundartdichterin.
Leben Gall wurde in Speyer geboren und wuchs in Enkenbach, Ludwigshafen und Speyer auf. Sie war ein Kriegskind und davon gezeichnet, ihr Vater war in der Sowjetunion gefallen. Sie hat einen jüngeren Bruder.
Gisela Gall besuchte eine Klosterschule und studierte Lehramt an der Pädagogischen Hochschule Landau, heute das Institut für Pädagogik der Universität Koblenz/Landau. Sie hätte aber lieber eine künstlerisch-gestalterische Tätigkeit gelernt. Als Lehrerin fühlte sie sich unwohl und machte daher eine Ausbildung zur pharmazeutisch-technischen Assistentin.
Gall schreibt vor allem Lyrik, größtenteils in Pfälzer Mundart. Sie gewann viele Preise auf pfälzischen Mundartwettbewerben und veröffentlichte ihre Gedichte in Anthologien, Jahrbüchern, Zeitungen und Zeitschriften.
Sie lebt in Bad Dürkheim.
Veröffentlichungen Fer e paar Stunn hell in de Sunn. Arbogast, Otterbach 1998, ISBN 978-3-87022-252-9 un ausgerechent ich debei. Selbstverlag, Bad Dürkheim 2007, ISBN 9783000218057 Alla dann. Wellhöfer Verlag, Mannheim 2021, ISBN 978-3-95428-281-4
Auszeichnungen (Auswahl) 2021: Pfälzischer Mundartdichterwettstreit Bockenheim, 1. Preis 2020: Mundartwettbewerb Dannstadter Höhe, Preisträgerin, Lyrik 2012: Pfälzischer Mundartdichterwettstreit Bockenheim, 1. Preis 2006: Mundartwettbewerb Dannstadter Höhe, 3. Preis
Weblinks Literatur von und über Gisela Gall im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek Eintrag von Gisela Gall in der Rheinland-Pfälzischen Personendatenbank
Einzelnachweise
Kategorie:Person (Speyer) Kategorie:Lyrik Kategorie:Schullehrer Kategorie:Autor Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1940 Kategorie:Frau