Die Liste der Kapellen im Landkreis Lörrach gibt einen Überblick über die Kapellen im Landkreis Lörrach in Baden-Württemberg. Die Liste enthält die noch existierenden Kapellen (ohne Friedhofskapellen und ohne Hauskapellen)Die Marien-Kapelle in Burg Rötteln (Helm S. 178) wird hier als verschwundene Kapelle betrachtet, da die Lage in der Burg umstritten ist und daher keine zuverlässige Spur mehr vorhanden ist. Die Schlosskapellen in Schliengen, Bürgeln und Liel sind Hauskapellen, d. h. Räume in weltlich genutzten Gebäuden., die in dem grundlegenden Werk von Johannes Helm aufgeführt sind.Siehe Helm Einen Überblick über die Kirchen im Landkreis gibt die Liste der Kirchengebäude im Landkreis Lörrach. Dort sind auch die Filialkirchen aufgeführt, die sich oft nur kirchenrechtlich von Kapellen unterscheiden. So ist z. B. die Filialkirche in Tunau äußerlich nicht von größeren Kapellen zu unterscheiden.

Kapellen gibt es typischerweise in ehemals katholisch dominierten Ortschaften. Da große Teile des Landkreises zur früheren Markgrafschaft Baden-Durlach gehörten, die 1556 eine lutherische Kirchenordnung einführte, sind sie hier seltener als in anderen Gegenden.

Liste

+Kapellen im Landkreis Lörrach Gemeinde Ort Bezeichnung Anmerkungen Lage Bild Aitern Rollsbach Filialkapelle St. MarienSiehe Helm S. 30 Erbaut 1951/52 als Dank für die Verschonung des Dorfes vor Zerstörung. 100px Bad Bellingen Bamlach Kapelle “Maria Hügel”Siehe Helm S. 39 1945 zerstörter Altbau von 1866 wurde 1952 durch Neubau ersetzt 100px Bad Bellingen Rheinweiler St.-Nikolaus-KapelleSiehe Helm S. 42 100px Efringen-Kirchen Huttingen Sakristei-KapelleSiehe Helm S. 79 Sakristei der 1914 gesprengten St.-Nikolaus-Kapelle in Huttingen, die 1914 dann als Andachtsraum eingerichtet wurde. 100px Efringen-Kirchen Istein St.-Veits-Kapelle im Isteiner KlotzenSiehe Helm S. 84–85bei Helm (2. Auflage 1989) noch als „verschwundene“ Kapelle geführt 100px Fröhnd Vorder-Holz St.-Marien-KapelleSiehe Helm S. 105 Ursprünglich 1714 errichtet – Neubau von 1953 100px Fröhnd Ittenschwand St.-Blasius-KapelleSiehe Helm S. 104 Vorgängerbau bereits vor 1583 abgegangen. 1697 neu gestiftet. 1767 nächster Neubau. Renovierungen Ende 19. Jh. und 1980/81 100px Grenzach-Wyhlen Wyhlen Wallfahrtskapelle Maria im BuchsSiehe Helm S. 112–114. 100px Häg-Ehrsberg Ehrsberg St. Wendelins- (und St.-Antonius-)KapelleSiehe Helm S. 119 100px Häg-Ehrsberg Happach-Forsthof Kapelle "Maria-Hilf"Siehe Helm S. 119 Vorgängerbau existierte schon 1694. Neubau aus dem 19. Jahrhundert. 100px Kleines Wiesental Raich-Ried Kapelle Ried 1989–1992 nach Plänen von Hans Rudolf Güdemann erbaut.Eintrag auf der Homepage der Evangelischen Kirchengemeinde an der Kleinen Wiese 100px Rheinfelden (Baden) Degerfelden St.-Ubald-(St.-Theobaldus-)KapelleSiehe Helm S. 264–265 100px Rheinfelden (Baden) Niedereichsel St.-Marien-KapelleSiehe Helm S. 268 100px Rheinfelden (Baden) Herten Kapelle "Maria Schnee"Siehe Helm S. 270–272 100px Rheinfelden (Baden) Nordschwaben St.-Mauritius-KapelleSiehe Helm S. 281–282 100px Rheinfelden (Baden) Warmbach Heilig-Kreuz-KapelleSiehe Helm S. 284–285 direkt vor dem Haupteingang zur katholischen Pfarrkirche St. Gallus 1850 angebaut 100px Schliengen Mauchen St.-Nikolaus-KapelleSiehe Helm S. 299–300 100px Schliengen Schliengen Loret(t)okapelleSiehe Helm S. 292 100px Schliengen Schliengen (Heilig-Kreuz-?)Kapelle (Gedenkstätte)Siehe Helm S. 293 Die 1752 erbaute Kapelle wurde 1959 zu einer Gedächtnisstätte für die Opfer beider Weltkriege umgestaltet. 100px Schönau Schönenbuchen Wallfahrtskapelle St. Maria und St. Peter und PaulSiehe Helm S. 312–314 100px Schönenberg Schönenberg St.-Antonius-KapelleSiehe Helm S. 317 100px Schopfheim Wiechs Evangelische KapelleSiehe Helm S. 333–334 100px Schwörstadt Niederdossenbach St.-Marien-(Rosenkranz-)KapelleSiehe Helm S. 338 erbaut 1887; die Glocke wurde 1771 von Leonhard Rosenlächer gegossen 100px Schwörstadt Niederschwörstadt St.-Antonius-KapelleSiehe Helm S. 337 100px Schwörstadt Niederschwörstadt St.-Marien- oder Muttergottes-KapelleSiehe Helm S. 339–340 heutige Kapelle etwas oberhalb einer Kapelle von 1760 um 1891 erbaut und 1973 renoviert. 100px Todtnau Brandenberg Filialkapelle St. WendelinSiehe Helm S. 388–399 100px Todtnau Herrenschwand St.-Jakobus-KapelleSiehe Helm S. 397–398 erbaut vor 1808; 1846 vergrößert und 1898 renoviert. Umgestaltung nach dem Zweiten Weltkrieg. 100px Todtnau Präg Muttergottes-KapelleSiehe Helm S. 397 Erbaut 1951/52 100px Todtnau Schlechtnau St.-Marien-KapelleSiehe Helm S. 398–399 ehemalige Kapelle; seit 1972/73 keine gottesdienstliche Nutzung; steht unter Denkmalschutz 100px Todtnau Todtnauberg Muttergottes-Kapelle (Fatima-Kapelle)Siehe Helm S. 401 erbaut 1948/49 auf der Berger Höhe 100px Utzenfeld Utzenfeld St.-Apollonia-KapelleSiehe Helm S. 404 100px Zell im Wiesental Mambach Wallfahrtskapelle ‘Maria Frieden’Siehe Helm S. 455 1945 erfolgte der erste Spatenstich; Einweihung 1946 (Mambach (Zell im Wiesental)#Bergkapelle Maria Frieden) 100px Zell im Wiesental Mambach St.-AntoniuskapelleSiehe Helm S. 454–455 100px Zell im Wiesental Zell im Wiesental Kalvarienberg-Kapelle oder Kapelle bei den Sieben Fußfällen am MöhrenbergSiehe Helm S. 448–449 1765 wird von einer Kapelle bei den „Sieben Fußfällen“ berichtet, die 1815 am Platz der heutigen Kalvarienberg-Kapelle verortet wird. Der heutige Bau wurde 1889 in neugotischem Stil errichtet. 100px

Literatur

Weblinks

Einzelnachweise

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