mini|Wappen derer von Bramsche Die Herren von Bramsche (auch: Bramesche, Bramezche o. ä.) waren ein westfälisch-niedersächsisches Adelsgeschlecht.
Geschichte Der Stammsitz des Geschlechts war Bramsche im Osnabrückschen. Als Familienmitglieder treten u. a. auf: Fromoldus de Bramesche (urkundl. 1217–1225),Mittheilungen des historischen Vereins zu Osnabrück, 4. Bd. (1855), Osnabrück 1855, S. 57. 1222 und 1223 Urkundenzeuge für den Osnabrücker Bischof Adolf von TecklenburgMittheilungen des historischen Vereins zu Osnabrück, 1. Jg. (1848), Osnabrück 1848, S. 61 f. Gerhardus Gogravius de Bramesche (Gerhardus miles de Bramezche) (urkundl. 1235–1243),Mittheilungen des historischen Vereins zu Osnabrück, 4. Bd. (1855), Osnabrück 1855, S. 47 und 57. 1235 Urkundenzeuge für den Osnabrücker Bischof Konrad I. von VelberMittheilungen des historischen Vereins zu Osnabrück, 1. Jg. (1848), Osnabrück 1848, S. 65. Hermannus de Bramesche (urkundl. 1273–1288),Mittheilungen des historischen Vereins zu Osnabrück, 4. Bd. (1855), Osnabrück 1855, S. 57. Ritter, 1274 Zeuge eines Gütertauschs zwischen dem Kloster Hardehausen und dem Stift OsnabrückJ. C. B. Stüve (Hrsg.): Mittheilungen des historischen Vereins zu Osnabrück, 3. Jg. (1853), Osnabrück 1853, S. 284 f. Brüder Hermann (1319 Ritter) und Wigger (1319 Knappe) von Bramsche, Burgmänner des Grafen von Tecklenburg, erhielten 1305 vom Kloster Rulle den Hof zu Peddenpol.Carl Stüve: Geschichte des Hochstifts Osnabrück bis zum Jahre 1508, Osnabrück 1853, S. 146. 1319 verkauften die Brüder mit Dominus Hermanns Ehefrau Aleid und Kindern Hermann, Wigger und Gertrud ihre Güter in den Kirchspielen und Marken Wallenhorst und Engter an das Kloster Rulle.J. C. B. Stüve (Hrsg.): Mittheilungen des historischen Vereins zu Osnabrück, 3. Jg. (1853), Osnabrück 1853, S. 349 ff. Bernhard von Bramsche (urkundl. 1345 und 1350), Vikar am Maria Magdalena-Altar zu Quakenbrück, war 1345 Zeuge einer Stiftung;Mittheilungen des historischen Vereins zu Osnabrück, 2. Jg. (1850), Osnabrück 1850, S. 191. tauschte 1350 Güter für den Maria Magdalena-AltarMittheilungen des historischen Vereins zu Osnabrück, 2. Jg. (1850), Osnabrück 1850, S. 212 f. und 274. Johann von Bramsche, 1362 Richter zu QuakenbrückMittheilungen des historischen Vereins zu Osnabrück, 2. Jg. (1850), Osnabrück 1850, S. 227 und 280. Wigger von Bramsche, Knappe, verheiratet mit Gertrud, verkaufte 1378 einen Teil seines Hausplatzes in QuakenbrückMittheilungen des historischen Vereins zu Osnabrück, 2. Jg. (1850), Osnabrück 1850, S. 207 und 308. Wiggert von Bramsche, wurde 1412 mit dem Bramscher Burgmannshof belehnt. Am 15. Juni 1424 verkaufte er seinen „Himmelreich“ genannten Hof an den Abt des Klosters Iburg.Rudolf von Bruch: Die Rittersitze des Fürstentums Osnabrück, Osnabrück 1965, S. 33.
Das Geschlecht erlosch kurz nach 1500.Spießen (1901–1903), S. 20.
Wappen Blasonierung: In Silber drei querliegende blaue Bäche. Auf dem Helm eine silberne und eine blaue Fasanenfeder. Die Helmdecken sind blau-silber.Spießen (1901–1903), S. 20.
Literatur Max von Spießen: Wappenbuch des Westfälischen Adels, Band 1, Görlitz 1901–1903, S. 20; Band 2, Görlitz 1903, Tafel 45.
Einzelnachweise
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