Der Misurinasee () ist ein See in den Dolomiten in der Provinz Belluno in Venetien, der seinen Namen aus der Siedlung Misurina annimmt. Die maximale Tiefe des Sees beträgt 5 m. Der hoch gelegene See ist vom Südwesten von Cortina d’Ampezzo, vom Höhlensteintal im Norden oder von Auronzo di Cadore, zu dessen Gemeindegebiet der See gehört, im Osten erreichbar. Er ist umgeben von den Felsmassiven der Drei Zinnen, dem Monte Piana, der Cadini-Gruppe, dem Monte Cristallo und weiter im Süden von Marmarole und Sorapiss. An der Südseite des Sees befindet sich das Kurheim „Istituto Pio XII“ (eine Non-Profit-Organisation), das einzige italienische Exzellenzzentrum für Diagnose, Höhenkur und Rehabilitation pädiatrischer Atemwegserkrankungen.

Der See war im Jahre 1956 Austragungsort der Eisschnelllaufwettbewerbe der Olympischen Winterspiele.

Im Juli 2026 lag der Wasserpegel 2 m unter dem üblichen Wert. Der Bootsverleih wurde eingestellt. Zusätzlich ist der See stark mit Algen bewachsen. Der konkrete Auslöser ist ein Leck in einer Ufermauer im Bereich der Seilbahn Col de Varda.

Einzelnachweise

Weblinks

Offizielle Website von Misurina

Kategorie:Eisschnelllaufbahn Kategorie:Wettkampfstätte der Olympischen Winterspiele 1956 SMisurina Kategorie:Geographie (Auronzo di Cadore) Kategorie:Eisschnelllauf (Italien) Kategorie:Sportstätte in Venetien Kategorie:Freiluft-Eisbahn