Besser kann ich es nicht erklären ist das fünfte Studioalbum der deutschen Singer-Songwriterin Madeline Juno.

Entstehung und Artwork Entstehung Alle Stücke des Albums wurden von Madeline Juno selbst, in Zusammenarbeit mit wechselnden Koautoren, geschrieben. Die meisten Titel entstanden in Zusammenarbeit mit dem Berliner Musiker Joschka Bender und dem Koblenzer Sänger Wieland Stahnecker (Blinker). Juno schrieb mit beiden zusammen je sieben Titel. Weitere fünf Autorenbeteiligungen entstammen der Zusammenarbeit mit dem Stuttgarter Singer-Songwriter Steven Bashir und dem Braunschweiger Autoren und Musikproduzenten Alexander Knolle (Alex Lys). Darüber hinaus schrieb sie je zwei Titel mit dem Sänger Max Giesinger (Jedes Mal und Nur kurz glücklich) und dem Gitarristen Steffen Graef (Es hat sich gelohnt und Jedes Mal) sowie je einen mit Klaus Sahm (Jedes Mal) und der Musikproduzentin Hanni Schäfer (Es hat sich gelohnt).Madeline Juno: Besser kann ich es nicht erklären (Fan-Bundle). Begleitheft, Embassy of Music, Tonpool, 14. Januar 2022.

Für die Produktion zeichnete weitgehend Bender verantwortlich, der an neun von 15 Produktionen beteiligt war. Während er zwei Produktionen gemeinsam mit Graef tätigte (Es hat sich gelohnt und Jedes Mal), stammen die übrigen sieben Titel unter der eigenständigen Leitung von Bender. Weitere fünf Titel wurden eigenständig von Lys produziert. Des Weiteren entstammt mit Neukölln eine Produktion aus der Zusammenarbeit von Juno und dem Berliner Bassisten Marco Lesche.

Bender und Lys waren darüber hinaus für den größten Teil der restlichen Studioarbeit zuständig. So ist Bender bei neun Titeln an der Gitarre und dem Keyboard zu hören, war zugleich für die Programmierung dieser Titel zuständig und fungierte als Tonmeister. Lys ist als Instrumentalist in fünf Liedern zu hören, darunter ebenfalls an der Gitarre und dem Keyboard. Wie auch Bender war er bei den Liedern für die Aufnahme und Programmierung zuständig. Das Mastering erfolgte durch GKG Mastering in Freising, unter der Leitung des Studioinhabers Ludwig Maier. Bei dem Titel November stand ihm Björn Edelmann zur Seite. Abgemischt wurde das Album je zur Hälfte durch Yunus „Kingsize“ Cimen (8 Titel) und Ralf Christian Mayer (7 Titel). Kingsize erhielt bei dem Lied Neukölln Unterstützung durch Marco Lesche. Neben ihrer Autorentätigkeit war Juno zusammen mit Lesche für die Aufnahme und Programmierung von Neukölln zuständig. Weitere Aufnahmen stammen von Graef, der als Tonmeister bei Es hat sich gelohnt und Jedes Mal fungierte und zugleich die Programmierung bei Es hat sich gelohnt übernahm. Neben Bender und Lys sind sieben weitere Instrumentalisten beteiligt gewesen und spielten Gitarre, Keyboard, Piano und Schlagzeug, darunter der namhafte Musiker Sahm am Keyboard im Lied Neukölln.

Bender arbeitet bereits seit The Unknown, dem Debütalbum aus dem Jahr 2014, mit Juno zusammen und war seitdem in diversen Tätigkeiten an verschiedenen Alben beteiligt. Für The Unknown wurde er als Gitarrist und Tonmeister engagiert. An DNA wirkte er als Komponist und Liedtexter mit, an Was bleibt erneut als Gitarrist. Darüber hinaus ist Bender seit Junos Karrierebeginn festes Mitglied ihrer Liveband. Mit dem Multiinstrumentalisten Sahm arbeitete Juno ebenfalls schon für The Unknown zusammen, damals spielte er für sie das Keyboard und Piano ein. Die weiteren Autoren und Produzenten Bashir, Giesinger, Graef, Lesche, Lys, Schäfer und Stahnecker sind erstmals an einer Produktion von Juno beteiligt.

Artwork Auf dem Frontcover des Albums ist – neben Künstlernamen und Albumtitel – Juno zu sehen. Es setzt sich aus drei zerrissenen Porträtfotos zusammen. In der Mitte befindet sich der größte Ausschnitt, der Juno leicht schräg von vorne, bis unterhalb der Brust, zeigt. Sie trägt ein weißes Oberteil, hat ihren linken Arm angewinkelt und die Hand auf der rechten Schulter liegen. An der linken oberen Seite ist ein Ausriss angebracht, der Teile von Junos Gesicht vergrößert darstellt. An der rechten Seite ist ein Ausriss angebracht, der nochmal Junos linke Körperhälfte, aus einer anderen Kameraeinstellung zeigt. Weitere Bildaufnahmen sind im dazugehörigen Begleitheft zu finden. Das Artwork entstammt von dem Berliner Grafikdesigner Max Binski, die Fotografien von Danny Jungslund und Simon Stöckl. Am 30. Juli 2021 präsentierte Juno erstmals das Coverbild.

Veröffentlichung und Promotion Veröffentlichung mini|Frontcover der Deluxeversion In einer Sprachnachricht, die Juno über ihren Instagram-Kanal publizierte, verkündete sie, dass sie beschlossen habe, das kommende Album in anderer Form zu veröffentlichen, als es bei den Vorherigen der Fall gewesen sei. Sie wolle das Album in EPs aufteilen und später erst in einer „großen Platte“ zusammenfassen. Dazu präsentierte sie am 9. April 2021 die erste EP Bevor ich dich vergesse, die sie selbst als „Heartbreak Seite“ ( für „Herzschmerz Seite“) bezeichnete. Fünf der sechs Titel schafften es schlussendlich auch auf das Album. Am 16. Juni 2021 erschien mit She Inspired Me die zweite EP. Aus dieser EP, die sich aus deutsch- und englischsprachigen Titeln zusammensetzt, schaffte es nur Tu was du willst auf Besser kann ich es nicht erklären.

Die Erstveröffentlichung von Besser kann ich es nicht erklären erfolgte am 14. Januar 2022 durch Embassy of Music. Juno bestätigte die Veröffentlichung erstmals in einem Instagram-Beitrag am 30. Juli 2021, in dem die Fertigstellung und den Titel des Albums bestätigte, fortan stand es auch zur Vorbestellung bereit. Das Album erschien als CD, Download und Streaming, für den Vertrieb war Tonpool zuständig. Alle Lieder des Albums wurden durch Universal Music Publishing verlegt, sieben Titel wurden in Kooperation mit BMG Rights Management publiziert. Des Weiteren sind bei je fünf Titeln Budde Music, Edition Novemberkind und Sony/ATV, bei zwei Titeln der Reiseleiter Musikverlag sowie bei einem Peermusic am Verlag beteiligt. Das Album besteht aus 15 neuen Studioaufnahmen und erschien in zwei Variationen. Neben dem regulären Album erschien zeitgleich ein „Fan-Bundle“, das lediglich über den eigenen Merchandise-Shop von Juno vertrieben wurde. Das Fan-Bundle enthält als Merchandise neben der CD eine Autogrammkarte, ein Polaroidbild, ein selbst designtes T-Shirt und ein 30cm×30cm großes „Art-Print“, mit einem von Juno selbst entworfenem und gezeichnetem Design. Die Autogrammkarte und das Polaroid sind signiert. Auf der Rückseite des Art-Prints findet sich eine händische Nummerierung sowie Signatur wieder. Das Art-Print und das T-Shirt sind exklusiv nur im Fan-Bundle erhältlich. Für das Polaroid schlug Juno vier Bilder vor, worüber die Fans per Instagram abstimmen konnten, welches Teil des Fan-Bundles werden soll. Das Fan-Bundle ist auf 1000 Exemplare limitiert und war am Tag des Erscheinens ausverkauft.

Am 20. Januar 2022 erschien ein weiteres limitiertes Fan-Bundle. Dieses setzt sich aus einer signierten CD und einem Kapuzenpullover, mit ebenfalls eigenem Design, zusammen. Ein weiteres Bundle erschien am 22. Juli 2022, das aus zwei Vinylplatten und einem weiteren selbst designten T-Shirt besteht. Es handelte sich dabei um die erste Vinylveröffentlichung von Juno. Neben dem regulären Album, ist diese Ausgabe um sechs Akustikaufnahmen, darunter drei Duette erweitert worden. Eine Woche später erschien dieses Bundle als Besser kann ich es nicht erklären (Deluxe) in digitaler Form.

Promotion

Auftritte und Promo

Am 15. April 2021 war Juno Teil der ZDF-Musikshow Stay Live, bei der sie ein Mini-Konzert mit sechs Titeln spielte. Hierbei präsentierte sie neben drei alten Liedern (Borderline, Grund genug und Schatten ohne Licht) mit Lass mich los, Obsolet und Über Dich auch drei Titel des Albums, die zugleich TV-Premiere feierten. Letztgenanntes Lied sang sie im Duett mit LEA.

Nach den Singleveröffentlichungen von Obsolet, Über Dich und Lass mich los wurde Juno von Spotify zum Cover der „Deutschpop Playlist“ auserwählt. Bei iTunes wurde sie ebenfalls nach Erscheinen von Obsolet und des Albums für das Cover der „Deutschpop Playlist“ auserwählt. Am 13. Mai 2022 erschien eine Ausgabe der DLXM Session mit Juno. Nach diesem Auftritt waren in den folgenden Monaten kurze musikalische Einspieler aus der Show in diversen Werbeunterbrechungen des Senders zu sehen.

Neben den regulären Musikvideos veröffentlichte Juno zwischen dem 2. Juli 2021 und 29. Juli 2022 Musikvideo zu den Akustikversionen von 99 Probleme, Normal fühlen, November, Obsolet und Vermisse gar nichts. Von allen auf der Deluxeversion erschienenen Akustikaufnahmen wurde lediglich kein Video zu Nur kurz glücklich gedreht, dafür erschien eines zu Tu was du willst, was wiederum nicht auf dem Album erschien. Die Videos zeigen lediglich Juno mit ihren Duettpartnern, die die Lieder in akustischer Form darbieten. Begleitet werden sie dabei unter anderem von den Musikern Samira Aly, Steven Bashir, Joschka Bender und Wieland Stahnecker am Cello, der Gitarre und dem Klavier. Das Projekt wurde durch Initiative Musik unterstützt, die Produktion des Videos erfolgte durch Julian Larsson.

Spotify Equal

Am 2. Juni 2021 wurde bekannt, dass Juno Teil der Kampagne Spotify Equal sein wird, einem internationalen Musikprogramm, mit dem Spotify die Gleichberechtigung von Künstlerinnen in der Musikbranche unterstützt. In diesem Rahmen setzte Spotify gemeinsam mit Juno und ihrem Label Embassy of Music eine vierwöchige Kampagne unter dem Motto „#SheInspiredMe“ um. Damit sollte auf die „wichtige Rolle“ weiblicher Vorbilder in der Musikbranche aufmerksam gemacht werden. Die Kampagne fand sowohl auf Spotify als auch auf den offiziellen Social-Media-Kanälen von Spotify D-A-CH und Juno statt, besonderer Fokus lag dabei auf dem deutschsprachigen TikTok-Kanal von Spotify. Um ihre musikalischen Vorbilder zu ehren, veröffentlichte Juno auf ihrer EP She Inspired Me – im Rahmen von Spotify Equal – mit Drive Darling (BOY) und Last Hope (Paramore) zwei Coverversionen von Künstlerinnen, die ihren Werdegang, das Texten und „Künstlerin-Sein“ stark geprägt haben. Am 16. Juni 2021 zierte Juno, im Rahmen von Spotify Equal, eine LED-Werbefläche am Times Square in New York City. Ab dem 18. Juni 2021 rief Spotify gemeinsam mit Juno zur „TikTok-Challenge“ rund um das Thema „weibliche Vorbilder“ auf. Damit fand die erste „große Kampagne“ auf dem neuen deutschsprachigen TikTok-Kanal von Spotify D-A-CH statt. In kurzen Sequenzen nannte Juno ihre verschiedenen weiblichen Vorbilder und dankte ihnen für deren Inspiration und Einfluss. Juno und Spotify riefen die Follower dazu auf, Lieder ihrer persönlichen Vorbilder unter dem Hashtag „#SheInspiredMe“ zu teilen. Das Finale bildete eine Liveübertragung auf dem TikTok-Channel am 28. Juni 2021, bei dem Juno gemeinsam mit Miriam Davoudvandi als Moderatorin sowie der Sängerin Luna über ihre Musik und inspirierenden weiblichen Vorbilder sprachen.

Inhalt Titelliste und Stil