mini|St. Laurentius (Oppershofen) Eine römisch-katholische, denkmalgeschützte Filialkirche St. Laurentius steht in Oppershofen, einem Ortsteil von Rockenberg im Wetteraukreis in Hessen. Die Kirchengemeinde gehört zur Großpfarrei Hl. Bardo Wetterau-Nord in der Region Oberhessen im Bistum Mainz.

Architektur und Ausstattung mini|Innenansicht Die klassizistische Hallenkirche mit einem in das Langhaus eingestellten Kirchturm im Westen und einer halbrunden Apsis im Osten wurde von 1827 bis 1829 nach einem Entwurf von Johann Philipp HofmannHofmann, Johann Philipp beim Landesgeschichtliche Informationssystem Hessen (LAGIS). gebaut. Der flachgedeckte Innenraum ist durch Arkaden auf dorischen Säulen in drei Kirchenschiffe getrennt.

1883/84 wurde der Innenraum renoviert. Aus dieser Zeit stammen die Deckenmalerei mit der Darstellung des Jüngsten Gerichts im Gewölbe der Apsis, der Hochaltar, die beiden Seitenaltäre sowie die Kanzel. In den drei Bogenfenstern der Apsis sind der heilige Bardo, die heilige Maria und der heilige Laurentius dargestellt. Die beiden barocken Beichtstühle mit Maria Magdalena und Petrus als Skulpturen von wurden vom Kloster Arnsburg übernommen.

Zwei barocke Gemälde, die den Erzengel Michael und den heiligen Joseph darstellen, wurden 1713 geschaffen.

Orgel mini|Orgel Eine 1829 von Johann Hartmann Bernhard gebaute Orgel mit 23 Registern, zwei Manualen und einem Pedal wurde 1912 durch eine Orgel von Michael KörferInformationen zu Michael Körfer mit 16 Registern, zwei Manualen und einem Pedal ersetzt. Die Körfer-Orgel besitzt eine pneumatische Spiel- und Registertraktur.

Ihre historische Disposition lautete wie folgt: I HauptwerkII OberwerkPedal1.Bordun16´9.Flötenprincipal8´14.Principalbass16´2.Principal8´10.Lieblich Gedackt8´15.Subbass16´3.Flaut major8´11.Salicional8´16.Violoncello8´4.Gedackt8´12.Dolce8´5.Gamba8´13.Flöte4´6.Octave4´7.Rohrflöte4´8.Mixtur-Cornett 4-5f.

Koppeln: I/P, II/P, I/II Feste Kombinationen: p, mf, ff, Handregister

Ende des 20. Jahrhunderts änderte sich die Disposition im Zuge einer Renovierung. Die bis heute klingende Disposition lautet wie folgt:

I HauptwerkII Oberwerk Pedal1.Principal8´aus der Körfer-Orgel von 1912 übernommen9.Lieblich Gedackt8´14.Principalbass16´2.Gedackt8´10.Principal4´15.Subbass16´3.Gamba8´11.Nachthorn2´16.Bassflöte4´4.Oktave4´12.Sifflöte1´5.Rohrflöte4´13.Sesquialter 2f.6.Nasat2 2/3´7.Principal2´8.Mixtur II1 1/3´

Koppeln: I/P, II/P, I/II Feste Kombinationen: p, mf, ff, Handregister

Anmerkungen

Literatur Georg Dehio: Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler, Hessen II, Regierungsbezirk Darmstadt. Deutscher Kunstverlag, Berlin/München 2008, ISBN 978-3-422-03117-3, S. 660.

Weblinks

St. Laurentius

Einzelnachweise

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