Ein Integrationskind ist ein Kind, welches besonderen pädagogischen Förderbedarf (in Kindertagesstätten oder Grundschule) aufweist. Die Ursachen dafür können allgemeine Entwicklungsverzögerungen, Sprachentwicklungsverzögerungen, Lernschwierigkeiten, Verhaltensauffälligkeiten und/oder sozial-emotionale Probleme sowie sichtbare körperliche und/oder geistige Behinderungen sein.

Integrationskindertagesstätte Das Konzept hinter einer Integrationskindertagesstätte beruht darauf, kranke und gesunde Kinder voneinander profitieren zu lassen und Berührungsängste abzubauen. Oft ist eine integrative Kindertagesstätte größtenteils auf Ansätzen der Montessori-Pädagogik aufgebaut. Es soll eine gezielte Förderung aller Kinder gewährleistet sein auch durch spezifische Zusatzangebote wie:

sprachliche Förderung sensorische Förderung psychologische, soziale sowie ergotherapeutische Betreuung physiotherapeutische Angebote

Integrationsplatz Kinder mit

starken Seh- und/oder Hörproblemen körperlichen oder geistigen Entwicklungsstörungen Krankheiten beispielsweise Trisomie 21 oder Autismus

bekommen, sofern vorhanden, meistens einen Integrationsplatz in einer Integrationskindertagesstätte, sind somit Integrationskinder. Ansonsten kann eine ärztliche Bescheinigung zu Einschränkungen erforderlich sein.

Vor- und Nachteile

Vorteile

Guter Personalschlüssel (zwei bis drei Kinder einem Erzieher zugeteilt) Abbau von Ängsten Kleine Gruppen

Nachteile

meist teurer im Vergleich zu einem Kindertagesstättenplatz ohne integrativen Hintergrund Lange Wartezeiten und wenig Plätze

Einzelnachweise

Kategorie:Kind (Bezeichnung) Kategorie:Sonderpädagogik Kategorie:Kindheit (Deutschland)