Georg von Monroy (* 21. Oktober 1722; † 30. November 1792Hans-Joachim Heerde: Monroy, Ernst von (1768–1855), in ders.: Das Publikum der Physik. Lichtenbergs Hörer ( = Lichtenberg-Studien, Bd. 14), Göttingen: Wallstein-Verlag, 2006, ISBN 978-3-8353-0015-6, S. 437; Google-Books.) war ein deutscher Offizier und Amtsvogt in Beedenbostel.Kay Oppermann (Red.): Beedenbostel, in: Historisches Kirchengemeindelexikon der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers (HKLH) in der Version vom 9. Dezember 2021, zuletzt abgerufen am 9. Dezember 2021.
Leben Familie Georg von Monroy war ein Mitglied des hugenottischen Adelsgeschlechtes von Monroy. Seine Eltern war der Generalleutnant Ludwig August von Monroy (* 11. April 1671; † 28. Juli 1743) und dessen Ehefrau Eleonore Charlotte de Beaulieu-Marconnay (* 11. September 1697; † 1. April 1782).
Er heiratete Anna Georgine Friederike Beaulieu de Marconnay (1740–1805), Tochter des kurfürstlich hannoverschen Oberjägermeisters und Oberforstmeisters Georg Wilhelm Beaulieu de Marconnay. Zu den Nachkommen des Ehepaares zählten der älteste und zeitweilig in Celle lebende Sohn und spätere mecklenburg-strelitzsche Hausmarschall Ernst von Monroy (1768–1815), durch dessen Hochzeit mit Dorothea eine Verwandtschaft zur Familie von deren Vater begründet wurde, dem Mathematiker und Kupferstecher Christian Ludolph Reinhold. Weitere Söhne waren Louis Hippolyth von Monroy (1773–1858) und dessen Bruder Karl August Wilhelm Heinrich von Monroy (1765–1815).
Werdegang Georg von Monroy bekannte sich zur reformierten Kirche. Im Kurfürstentum Braunschweig-Lüneburg stieg er zur Zeit der Personalunion zwischen Großbritannien und Hannover in der Kurhannoverschen Armee bis zum Generalmajor auf.Urban Friedrich Christoph Manecke (Bearb..): Kur- und fürstlich Braunschweig-Lüneburgsches Staatsrecht, bearbeitet bis zum Jahre 1800 ..., Celle: Capaun-Karlowa, 1859, S. 157; Google-Books
Er war 1747 Kapitän im Infanterie-Regiment (Klinckowström) und 1756 Major im Regiment (Ledebur). Dort wurde er 1759 Oberstleutnant und kam 1762 als Oberst in das Infanterie-Regiment (Prinz Karl von Mecklenburg-Streliz). Monroy ging 1770 mit dem Charakter als Generalmajor in Pension und wurde Amtsvogt in Beedenbostel bei Celle.
mini|In der St. Martinskirche in Beedenbostel wurde von Monroy bestattet 1769 wurde von Monroy zum Amtsvogt für das Amt Beedenbostel bestellt, wo er am 30. November 1792Annalen der Braunschweig-Lüneburgischen Churlande, 1793, S.332 verstarb und in der Beedenbosteler Kirche St. Martin beigesetzt wurde.Ausführlich: Blazek, Matthias: „32 Reichstaler 24 Groschen zu zahlen schuldig“. In ders.: Dorfchronik Nordburg. Wienhausen 2024, ISBN 978-3-00-078820-8, S. 137 ff.
Durch ein Legat von Monroys konnte später der für neue Begräbnisse zu klein gewordene Kirchhof in Beedenbostel durch den im Jahr 1810 neu angelegten, heute sogenannten Alten Friedhof unter der Adresse Auf dem Hiltberge 13 ersetzt werden. Er wurde 1852 und 1873 erweitert.
Literatur Bernhard von Poten, Die Generale der Königlich Hannoverschen Armee und ihrer Stammtruppen in Militär-Wochenblatt: Beihefte, 1902, S. 273 Nr. 213 Gothaisches genealogisches Taschenbuch der briefadeligen Häuser, 1915, Neunter Jahrgang, S.659f
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