Das Segelfluggelände Greiling liegt im Gebiet der Gemeinde Greiling. Es wird durch die Luftsportvereinigung Greiling e. V. betrieben.

Lage Das Segelfluggelände liegt etwa 2 km östlich des Zentrums von Bad Tölz in oberbayerischen Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen. Naturräumlich liegt es nördlich des Isarwinkels am Nordrand der Bayerischen Voralpen.

Flugbetrieb Das Segelfluggelände verfügt über eine 1000 m lange Start- und Landebahn aus Gras. Im Dezember 2020 wurde das Planfeststellungsverfahren für die Nordumfahrung Bad Tölz der B 472 abgeschlossen. Die Planung der Ortsumfahrung sieht vor, die B 472 durch den Südteil des Segelfluggeländes zu führen. Dadurch wird sich die Länge der Start- und Landebahn um 250 m verkürzen.

Das Segelfluggelände besitzt eine Zulassung für den Windenschlepp von vereinseigenen Hängegleitern und Gleitschirmen sowie für elektrisch angetriebene Fluggeräte. Weiterhin werden Hängegleiter per UL-Schlepp in die Luft befördert. Landungen von nicht ortsansässigen Luftfahrzeugen sind nicht gestattet und bedürfen einer Ausnahmegenehmigung.

Geschichte Das Fluggelände wurde erstmals im Jahr 1922/23 in Flugkarten der Lufthansa erwähnt. Nach Ende des Zweiten Weltkriegs wurde das Fluggelände durch die 10th Special Forces Group (Airborne) der U.S.-Armee bis zu ihrem Abzug im Jahr 1991 unter dem Namen Bad Tölz Army Airfield und Baker Army Airfield verwendet. Die Luftsportvereinigung Greiling e. V. wurde im Jahr 1992 gegründet.

Weblinks

Website der Luftsportvereinigung Greiling e. V.

Einzelnachweise

Greiling Kategorie:Verkehrsbauwerk im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen Greiling Kategorie:Sport (Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen) Kategorie:Bauwerk in Greiling