Malika Ziouech (* 1965 in Rastatt) ist eine deutsche Künstlerin, Schauspielerin, Sängerin und Filmregisseurin. Sie startete ihre Karriere als Künstlerin und Performerin in der Multimediagruppe Minus Delta t.
Leben Malika Ziouech studierte Regie an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin (DFFB) und war als Künstlerin Teil der documenta 8 und der Ars Electronica. Ihr Abschlussfilm Alle für Arbeit, eine Musical-Groteske, hatte Premiere bei den Hofer Filmtagen und gewann den Zuschauerpreis beim Sehsüchte-Festival.
Als Sängerin der Beat- und Rock-’n’-Roll-Bands Petting, Mobylettes, Minus Delta t und Dr. Kitsch tourte sie durch Europa und die USA.
Aufgewachsen in Frankreich, Deutschland, Ghana und der Elfenbeinküste aus einer algerisch-deutschen Familie stammend, gehört die Begegnung mit verschiedenen Kulturen und der daraus entstehenden interkulturellen Auffassungen und Kontroversen schon immer zu ihrer persönlichen Erfahrung und Wirklichkeit und prägt bis heute ihr künstlerisches Werk.
Während ihres Regiestudiums an der DFFB Berlin begann sie neben ihrer Arbeit als Autorenfilmerin mit Kindern und Jugendlichen Theaterprojekte zu entwickeln und ist seither auch als Theaterpädagogin und Dozentin tätig.
Filmografie (Auswahl) Als Regisseurin 1992: Dead Chickens 1994: Kandidaten 1996: Die Treppe 1998: Alle für Arbeit
Als Schauspielerin 1998: Alle für Arbeit 2007: Der Letzte macht das Licht aus! 2020: Der Weg nach Padulim
Diskografie (Auswahl) Mit Minus Delta t 1987: Opera Death
Mit Stereo Total 1995: Oh Ah Oh (Titel C’est La Mort)
Mit den Mobylettes 1997: Catch As Catch Can! 1998: Kicking the Clouds Away – 13 Gershwin-Songs 2011: Immer Schlimmer!
Mit Bernadette La Hengst 2005: La Beat (Titel Her mit der Utopie)
Mit Petting 2006: Voilà L’Été
Sonstige 1996: Nicht Zuhause Mama
Weblinks
Kurzbiografie bei Werkleitz Gesellschaft e. V. Website von Malika Ziouech
Einzelnachweise
Kategorie:Filmschauspieler Kategorie:Filmregisseur Kategorie:Musiker (Deutschland) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1965 Kategorie:Frau