Der Höllsternbröller ist eine zum Teil wasserführende Höhle der Schwäbischen Alb in Baden-Württemberg. Sie liegt westlich des Lenninger Ortsteils Gutenberg.

Geschichte Der Höllsternbröller (560 m NN, ox 2, L 350 m) wurde zwischen 1969 und 1971 von Stuttgarter Höhlenforschern untersucht. Der Eingang der engen Höhle wurde künstlich erweitert. Rund 100 m höhleneinwärts erreicht man den Höhlenbach, der ständig zur Höllsternquelle fließt. Der Höhleneingang liegt wenige Meter oberhalb der Brunnenstube dieser Quelle, die zwischen 1933 und 1962 der Wasserversorgung des Lenninger Weilers Krebsstein diente. Der Überlauf der gefassten Quelle fließt über treppenförmige Kalksteinbänke ab. Bei starken Niederschlägen fließt auch aus dem Höhleneingang Wasser. Die Quelle wird teilweise durch Wasser des ungefähr drei km entfernten Schopflocher Torfmoors gespeist.

Geologie Die Höllsternquelle tritt zwischen den wasserdurchlässigen Kalksteinen der Wohlgeschichteten Kalke und den wasserstauenden Impressamergeln (Weißer Jura) als Schichtquelle am Fuß der Talflanke aus. Ein Teil des Quellwassers stammt aus dem 3 km nördlich gelegenen Schopflocher Moor. Die Quelle ist seit 2017 als besonderes Geotop und Geopoint des Geoparks Schwäbische Alb ausgewiesen.

Naturschutz Die im Naturschutzgebiet Oberes Lenninger Tal mit Seitentälern gelegene Höllsternquelle ist unter dem Namen Höllstern N Gutenberg unter der Nummer 13564/875Download-Link zum Geotop-Steckbrief auch als Geotop geschützt.

Einzelnachweise

Literatur

Weblinks

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