mini|Der mehr als 30 Meter hohe Rundbunker am Deisterplatz in Linden

Der Bunker am Deisterplatz in Hannover war der erste von den rund 50 in Hannover während des Zweiten Weltkriegs errichteten Luftschutzbunkern, der unter Denkmalschutz gestellt wurde. Er wurde Anfang der 1940er Jahre als Rundbunker auf der damaligen Grenze des Von-Alten-Parks und in Sichtweite der Hanomag errichtet.Ilse Rüttgerodt-Riechmann: Deisterplatz und „Hanomag“, In: Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland, Baudenkmale in Niedersachsen, Stadt Hannover (DTBD), Teil 2, Bd. 10.2, hrsg. von Hans-Herbert Möller, Niedersächsisches Landesverwaltungsamt – Institut für Denkmalpflege, Friedr. Vieweg & Sohn Verlagsgesellschaft mbH, Braunschweig 1985, ISBN 3-528-06208-8, S. 150–153, sowie Linden-Süd im Addendum: Verzeichnis der Baudenkmale gem. § 4 (NDSchG) (ausgenommen Baudenkmale der archäologischen Denkmalpflege), Stand: 1. Juli 1985, Stadt Hannover, Niedersächsisches Landesverwaltungsamt – Veröffentlichungen des Instituts für Denkmalpflege, S. 23f.; Digitalisat mit Volltextrecherche-Möglichkeit auf der Universitätsbibliothek Heidelberg Heute befindet er sich inmitten des vielbefahrenen Verkehrskreisels Deisterplatz in Linden.Roger Heimann: Rundbunker am Deisterplatz sowie Bunker am Deisterplatz, in ders.: 11 Touren durch Hannover, Stadtführer, Hannover: BHW GmbH, Die Publishing Company, 2014, ISBN 978-3-00-047106-3, Teil 5 Bunker u.ö.

Geschichte und Beschreibung Der um 1940Ilse Rüttgerodt-Riechmann: Deisterplatz und „Hanomag“, In: Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland, Baudenkmale in Niedersachsen, Stadt Hannover (DTBD), Teil 2, Bd. 10.2, hrsg. von Hans-Herbert Möller, Niedersächsisches Landesverwaltungsamt – Institut für Denkmalpflege, Friedr. Vieweg & Sohn Verlagsgesellschaft mbH, Braunschweig 1985, ISBN 3-528-06208-8, S. 150–153, sowie Linden-Süd im Addendum: Verzeichnis der Baudenkmale gem. § 4 (NDSchG) (ausgenommen Baudenkmale der archäologischen Denkmalpflege), Stand: 1. Juli 1985, Stadt Hannover, Niedersächsisches Landesverwaltungsamt – Veröffentlichungen des Instituts für Denkmalpflege, S. 23f.; Digitalisat mit Volltextrecherche-Möglichkeit auf der Universitätsbibliothek Heidelberg oder 1941 auf dem Deisterplatz in Linden erbaute Rundbunker sollte mit Wandstärken zwischen 1,8 bis 2,5 Metern Schutzsuchende während der Luftangriffe auf Hannover vor abgeworfenen Fliegerbomben schützen. Durch zwei Eingänge konnten Menschen bei Fliegeralarm in den etwa 32,5 Meter hohen und 14,2 Meter durchmessenden Hochbunker fliehen. Über eine spiralförmige Wendeltreppe konnten sie in die auf 8 Ebenen verteilten Aufenthaltsräume zwischen dem Treppenhaus und der Außenwand gelangen. Durch winzige Sehschlitze waren Blicke auf das Geschehen um das turmartige Gebäude möglich.Roger Heimann: Rundbunker am Deisterplatz sowie Bunker am Deisterplatz, in ders.: 11 Touren durch Hannover, Stadtführer, Hannover: BHW GmbH, Die Publishing Company, 2014, ISBN 978-3-00-047106-3, Teil 5 Bunker u.ö.

Direkt unter dem Dach des Bunkers war der Maschinenraum eingerichtet.Roger Heimann: Rundbunker am Deisterplatz sowie Bunker am Deisterplatz, in ders.: 11 Touren durch Hannover, Stadtführer, Hannover: BHW GmbH, Die Publishing Company, 2014, ISBN 978-3-00-047106-3, Teil 5 Bunker u.ö.

Siehe auch Liste der Baudenkmale in Linden-Limmer Liste von Bunkeranlagen

Weblinks

Bunker am Deisterplatz im Denkmalatlas Niedersachsen Hannover, Hochbunker Deisterplatz 12, Fotografien und Daten auf der Seite geschichtsspuren.de Beschreibung bei luftschutzbunker-hannover.de Foto des Bunkers zwischen 1941 und 1945 Robin Beck: 30 Meter hohe Trutzburg in Linden: Die Geschichte des Bunkers am Deisterplatz in Hannoversche Allgemeine Zeitung vom 12. April 2025

Einzelnachweise

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