Ludwig Pohle (* 3. April 1869 in Eisenberg; † 11. Januar 1926 in Oberhof) war ein deutscher Nationalökonom.
Leben Pohle absolvierte ein Studium der Rechtswissenschaft und Nationalökonomie an den Albert-Ludwigs-Universität Freiburg und der Universität Leipzig. Seit 1889 gehörte er der Leipziger Burschenschaft Germania an.Vorort Cassel der Vereinigung Alter Burschenschafter (Hrsg.): Verzeichnis der Alten Burschenschafter 1925/26, Verlag der Burschenschaftlichen Blätter, Frankfurt am Main 1926, S. 346. Nach der Habilitation 1898 für Nationalökonomie an der Universität Leipzig war er seit 1901 Professor für Staatswissenschaft an der Akademie für Sozial- und Handelswissenschaften. Von 1918 bis 1925 lehrte er als ordentlicher Professor für Nationalökonomie an der Philosophischen Fakultät der Universität Leipzig.
Schriften (Auswahl) Kapitalismus und Sozialismus. Betrachtungen über die Grundlagen der gegenwärtigen Wirtschaftsordnung sowie die Voraussetzungen und Folgen des Sozialismus, Leipzig-Berlin 1919, . Geldentwertung, Valutafrage und Währungsreform. Kritische Betrachtungen über die gegenwärtige Lage der deutschen Volkswirtschaft, Leipzig 1920, . Die Entwicklung des deutschen Wirtschaftslebens im letzten Jahrhundert. 5 Vorträge, 5. Auflage, Leipzig-Berlin 1923, .
Literatur Theodor Günther: Ludwig Pohle (1869–1926). Der Wirtschaftswissenschaft verpflichtet. Neustadt an der Aisch 1986, .
Weblinks research.uni-leipzig.de
Einzelnachweise
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