Gaby Fehling (* 1928Gaby Fehling. Eintrag auf www.vollfilm.com. Abgerufen am 9. Oktober 2021Felicitas Timpe: Fehling, Gaby, Schauspielerin 1928-. Abgerufen am 9. Oktober 2021 in Berlin) ist eine deutsche Schauspielerin und Sängerin (Sopran).

Leben Gaby Fehling wurde als Tochter der Bildhauerin Ilse Fehling und des Wirtschaftsprüfers Henry S. Witting geboren. 1940 schuf Ilse Fehling eine lebensgroße Skulptur mit dem Titel „Mädchenfigur Gaby Fehling“, ein Akt aus Terracotta und Gips, bei der ihre Tochter Gaby als Modell diente.Mädchenfigur Gaby Fehling, 12 Jahre , 1940. Abbildung bei Artnet.de. Abgerufen am 9. Oktober 2021FEHLING, Ilse: Die Tochter der Künstlerin in Lebensgröße. Abbildung. Internetpräsenz Auktionshaus Wendl. Abgerufen am 9. Oktober 2021

Fehling debütierte als Schauspielerin Anfang der 1950er Jahre beim bundesdeutschen Nachkriegsfilm. In dem Filmdrama Illusion in Moll spielte sie Dorothy, die kleine Schwester der männlichen Hauptfigur Paul Alsbacher (Hardy Krüger).Filme der Fünfziger LVII: Illusion in Moll (1952) R: Rudolf Jugert. Filmkritik. Abgerufen am 9. Oktober 2021 Vor der Kamera arbeitete sie u. a. unter der Regie von Rudolf Jugert, Harald Braun, Hermann Kugelstadt und Herbert B. Fredersdorf. Ab Ende der 50er Jahre war Fehling auch für das Fernsehen tätig. In dem TV-Schwank Der müde Theodor (1959) war sie als Sängerin Helma le Lièvre zu sehen.. Handlung, Besetzung und Produktionsdetails. Klassiker des Fernsehspiels. Abgerufen am 9. Oktober 2021 In der TV-Serie Es geschah an der Grenze (1960) verkörperte sie die junge Birte Johansen, eine Skandinavierin mit reichen Eltern, der es an nichts fehlt.Es geschah an der Grenze · 03 Spiel mit dem Feuer. Folge bei YouTube. Abgerufen am 9. Oktober 2021. Handlung, Besetzung und Produktionsdetails. Die Krimihomepage. Abgerufen am 9. Oktober 2021

Schwerpunkt ihrer schauspielerischen Karriere war jedoch die Bühne. Fehling spielte auf zahlreichen deutschsprachigen Theaterbühnen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. In den Spielzeiten 1957/58 und 1958/59 war sie am Luzerner Theater in Sparte „Schauspiel“ engagiert.Gaby Fehling. In: Deutsches Bühnenjahrbuch 1958 (66. Jhrg.), Seite 403 und 464 (Register)Gaby Fehling. In: Deutsches Bühnenjahrbuch 1959 (67. Jhrg.), Seite 432 und 497 (Register) In der Spielzeit 1959/60 war sie am Theater Bonn (Sparte „Oper und Operette“) und an der „Kleinen Komödie“ in München verpflichtet.Gaby Fehling. In: Deutsches Bühnenjahrbuch 1960 (68. Jhrg.), Seite 180, 321 und 492 (Register) In Spielzeit 1960/61 folgte ein Engagement am Theater Biel-Solothurn (Sparte „Oper und Operette“).Gaby Fehling. In: Deutsches Bühnenjahrbuch 1961 (69. Jhrg.), Seite 442 und 510 (Register)

Ab der Spielzeit 1961/62Gaby Fehling. In: Deutsches Bühnenjahrbuch 1962 (70. Jhrg.), Seite 364 und 500 (Register) war sie für zwei Spielzeiten am Stadttheater Saarbrücken (Sparte „Oper und Operette“) engagiert.. Abgerufen am 9. Oktober 2021Gaby Fehling. In: Deutsches Bühnenjahrbuch 1963 (71. Jhrg.), Seite 370 und 525 (Register) Zur Spielzeit 1964/65Gaby Fehling. In: Deutsches Bühnenjahrbuch 1965 (73. Jhrg.), Seite 310 und 559 (Register) wechselte sie an das Staatstheater Kassel (Sparte „Oper und Operette“), wo sie bis zum Ende der Spielzeit 1966/67 fest im Ensemble verblieb.Gaby Fehling. In: Deutsches Bühnenjahrbuch 1966 (74. Jhrg.), Seite 327 und 585 (Register)Gaby Fehling. In: Deutsches Bühnenjahrbuch 1967 (75. Jhrg.), Seite 327 und 588 (Register)

In der Spielzeit 1968/69 gastierte sie am Raimundtheater in Wien.Gaby Fehling. In: Deutsches Bühnenjahrbuch 1969 (77. Jhrg.), Seite 326 und 645 (Register) In der Spielzeit 1969/70 sang sie Staatstheater Braunschweig die Lisa in der Operette Das Land des Lächelns.Programmheft des Staatstheaters Braunschweig vom April 1970 In der Spielzeit 1971/72 war sie gastweise am Stadttheater Klagenfurt engagiert.Gaby Fehling. In: Deutsches Bühnenjahrbuch 1972 (80. Jhrg.), Seite 554 und 709 (Register) In der Spielzeit 1973/74 übernahm sie am Stadttheater Klagenfurt dir Titelrolle in dem Musical No, No, Nanette. In der Spielzeit 1976/77 war sie beim „Deutschen Tourneetheater“ (Münchner Opernbühne) verpflichtet. In der Spielzeit 1980/81 gastierte sie erneut am Stadttheater Klagenfurt.Gaby Fehling. In: Deutsches Bühnenjahrbuch 1981 (89. Jhrg.), Seite 474 (Klagenfurt) und 887 (Register)

In den Spielzeiten 1980/81 und 1984/85 war sie, jeweils mit Stückverträgen, wieder am Theater Biel-Solothurn engagiert.Gaby Fehling. In: Deutsches Bühnenjahrbuch 1981 (89. Jhrg.), Seite 546 (Biel) und 887 (Register)Gaby Fehling. In: Deutsches Bühnenjahrbuch 1985 (93. Jhrg.), Seite 570 und 908 (Register) In der Spielzeit 1982/83 verkörperte sie am Theater Luzern die Aloès in L’étoile von Emmanuel Chabrier.Gerold Fierz: Trauer- und Märchenspiele. Puccinis «La Bohème», Chabriers «L’Etoile» und Humperdincks «Hänsel und Gretel» in Luzern. Aufführungskritiken. In: Opernwelt, Ausgabe Februar 1983, Seite 38/39. In Spielzeit 1984/85 übernahm sie am Theater Biel-Solothurn die Titelrolle in dem Musical Hello, Dolly!.Asso Weinhaagen: LEICHT BEENGT. Aufführungskritik. In: Orpheus. Ausgabe März 1985, Seite 224/225.

In der Spielzeit 1987/88 war bei der von Maria Becker und Robert Freitag geführten Theater-Tourneegesellschaft «Die Schauspieltruppe Zürich» engagiert.Gaby Fehling. In: Deutsches Bühnenjahrbuch 1988 (96. Jhrg.), Seite 483 und 750 (Register) In der Spielzeit 1989/90 trat sie am „Theater in der Westermühle“ in München auf.Gaby Fehling. In: Deutsches Bühnenjahrbuch 1990 (98. Jhrg.), Seite 331 und 788 (Register) In der Spielzeit 1990/91 übernahm sie in einer Tournee-Produktion (Erich Kuhnen GmbH, Berlin, Theater Produktionen) von Das Feuerwerk (Regie: Robert Herzl) die Rolle der Tante Paula, mit Dagmar Koller, Kurt Huemer und Silvio Francesco als Partnern. In der Spielzeit 1995/96 war sie am Landestheater Coburg teilverpflichtet.Gaby Fehling. In: Deutsches Bühnenjahrbuch 1996 (104. Jhrg.), Seite 132 und 960 (Register)

In der Spielzeit 2000/01 wirkte sie im Münchner Cuvilliés-Theater in der Uraufführung des Musiktheaterstücks Wieder sehen des Komponisten Jörg Arnecke in einer Sprechrolle als „Eine Wissende“ mit, ein Auftragswerk der Bayerischen Staatsoper München für das Finale des Wettbewerbs „Teatro Minimo“, durchgeführt von der Bayerischen Staatsoper München und vom Opernhaus Zürich.WIEDER SEHEN (2000/01). Besetzung. Abgerufen am 9. Oktober 2021. Im April 2009, in der Spielzeit 2009/10 und im Mai/Juni 2011 spielte sie in einer Produktion des Freien Landestheaters Bayern die Mrs. Higgins im Musical My Fair Lady.Vom Blumenmädchen zur Dame. Aufführungskritik vom 29. April 2009. Abgerufen am 9. Oktober 2021.Mit Charme und Tempo. Aufführungskritik vom 12. Januar 2010. Abgerufen am 9. Oktober 2021.My Fair Lady. Besetzung bei Musicalzentrale.de. Abgerufen am 9. Oktober 2021.MY FAIR LADY. Produktionsdetails und Kritiken. Abgerufen am 9. Oktober 2021.

Gaby Fehling wirkte außerdem in Opernfilmen, Musikfilmen und Musikshows mit, mit Musik von Jacques Offenbach und Franz Lehár, bei denen u. a. Ingeborg Hallstein, Claudio Nicolai, Peter Minich, Günther Schramm und Peer Schmidt ihre Partner waren.Die Hochzeit des Figaro (März 1959). Besetzung. Abgerufen am 9. Oktober 2021.Franz Lehár Melodien - Ingeborg Hallstein, Claudio Nicolai, Peter Minich, Gaby Fehling. Abgerufen am 9. Oktober 2021.FRÜHLING IN BADEN-BADEN DVD. Abgerufen am 9. Oktober 2021.

In der Kinderserie Heidi (1978) spielte sie die Mutter des „Geißenpeters“. In dem TV-Film Dir zu Liebe (2000) war sie als alteingesessene Patientin einer Landarztpraxis auf Rügen zu sehen.Dir zu Liebe. Handlung und Besetzung. Abgerufen am 9. Oktober 2021.

Gaby Fehling, die gelegentlich auch als Synchronsprecherin (Die Muppets-ShowGaby Fehling im Muppet-Wiki. Abgerufen am 9. Oktober 2021.) arbeitete, lebte viele Jahre in München.

Filmografie (Auswahl) 1952: Illusion in Moll 1956: Zwei Bayern in St. Pauli 1957: Der gläserne Turm 1958: Der Sündenbock von Spatzenhausen 1959: Der müde Theodor (Fernsehkomödie) 1960: Es geschah an der Grenze: Spiel mit dem Feuer (Fernsehserie, eine Folge) 1960: Madame Pompadour (Fernsehfilm) 1967: Frühling in Baden-Baden (Fernsehfilm) 1969: Jacques Offenbach – Ein Lebensbild (Fernsehfilm) 1978: Heidi (Fernsehserie, Serienrolle) 2000: Dir zu Liebe (Fernsehfilm)

Literatur Johann Caspar Glenzdorf: Glenzdorfs internationales Film-Lexikon. Biographisches Handbuch für das gesamte Filmwesen. Erster Band: A–Heck. Prominent-Filmverlag, Bad Münder 1960, , S. 390.

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