The Ice Cream Truck ist ein US-amerikanischer Slasher-Film von Megan Freels Johnston aus dem Jahr 2017.

Handlung Mary, eine Schriftstellerin mit Schreibblockade, zieht zurück in den Vorort, aus dem sie stammt, weil ihr Mann dorthin versetzt wurde. Sie reist ein paar Tage früher ohne Mann und Kinder an, damit diese das Schuljahr noch beenden können. Sofort wird sie zurückversetzt in den Ort ihrer Jugend, mit den neugierigen Nachbarn und einem Eiswagen mit einem gruseligen Eisverkäufer, der sich anscheinend seit den 1950ern nicht verändert hat. Der Umzugsfahrer flirtet unverhohlen mit Mary und lässt sich kaum abschütteln. So entsteht für Mary gleich eine beklemmende Atmosphäre.

An ihrem ersten Abend wird sie von der neugierigen Jessica zur Party zu Ehren ihres Sohnes Max eingeladen, der gerade seinen Abschluss gemacht hat. Sie lernt auf dem Weg dorthin Max und dessen Freundin kennen. Sie finden sich alle sehr sympathisch und kiffen gemeinsam. Max’ Freundin will sich danach ein Eis holen und wird von dem Eisverkäufer getötet.

Max wird zu Marys Dealer. Er beginnt jedoch mit ihr zu flirten, worauf Mary zunächst nicht eingeht. Derweil mordet sich der Eisverkäufer durch die Nachbarschaft. Dabei tötet er vornehmlich Jugendliche, die gegen seinen antiquierten Moralkodex verstoßen. Schließlich willigt Mary doch noch ein und trifft sich mit Max im Park. Als die beiden sich gerade näher kommen, werden sie vom Eismann attackiert, der Max tötet. Mary gelingt es schließlich, den Eisverkäufer zu töten.

Am nächsten Tag kommen schließlich ihr Mann und die Kinder an. Als sie sie begrüßen, laufen Max und seine Freundin vorbei. Die vorherigen Geschehnisse waren nur eine Fantasie der Schriftstellerin. Doch vor dem Haus wartet der Umzugsmann und beobachtet das Wiedersehen der Familie.

Hintergrund Der Film wurde überwiegend in Porter Ranch, einem Vorort von Los Angeles, gedreht. Dort stand das Haupthaus sowie die umliegenden Straßen. Die Party wurde dagegen in Pasadena gedreht. Die Dreharbeiten fanden im Sommer 2016 statt und dauerten 15 Tage. Arbeitstitel des Films war The Ice Cream Man, doch unter diesem Namen wurde bereits ein Horrorfilm gedreht, sodass man den Titel abänderte. Bei den Dreharbeiten kam es zu einer mehrstündigen Verzögerung, da Anwohner beim Dreh des Finales die Polizei riefen, die vorab nicht informiert gewesen war. So konnte das Ende des Films nicht so gedreht werden, wie es die Regisseurin und Drehbuchautorin geplant hatte.

Der Film vermischt Elemente der 1950er Jahre mit dem heutigen Slasher-Genre. So ist der Eiswagen aus den 1960ern und auch das Verhalten des Eisverkäufers sowie seine Moralvorstellungen gleichen denen der 1950er. Der Film ist dabei ein Beispiel für eine feministische Perspektive des Horrorfilms, da er eine „sehr feminine Perspektive des Verlangens“ zur Grundlage seiner Handlung macht.

Der Film erschien in Deutschland am 6. November 2020 über das Label Uncut Rawside Entertainment in drei auf insgesamt 666 Stück limitierten Mediabooks mit Begleittext von Christoph N. Kellerbach. Der Film erschien ungeprüft.

Rezeption Auf dem Blog Actionfreunde.de urteilt der Redakteur Vince:

Ähnlich urteilte Dennis Harvey von Variety.com, dem die Konsistenz der Handlung fehlte. Er lobte jedoch die an Blue Velvet erinnernde Ästhetik, die Kameraarbeit von Stephen Tringali sowie den an die 1980er Jahre erinnernden Soundtrack von Michael Boateng.

Auch auf Filmchecker wurde der Film eher negativ besprochen:

Weblinks

Einzelnachweise

Kategorie:US-amerikanischer Film Kategorie:Slasher-Film Kategorie:Filmtitel 2017