Kęstutis Bulota (* 23. Oktober 1896 in Tallinn, Estland; † 1941 oder 1942 in Soswa, Sowjetunion) war ein litauischer Sportler.

Werdegang Bulota lief im Winter 1927/28 im Eisschnelllauf bei der Mehrkampf-Weltmeisterschaft 1928 in Davos auf den 21. Platz und bei den Olympischen Winterspielen 1928 in St. Moritz auf den 28. Platz über 500 m sowie jeweils auf den 25. Rang über 1500 m und 5000 m. Dabei war er der erste Vertreter Litauens bei Olympischen Winterspielen. Im Fußball wurde er litauischer Meister 1922 und 1923 mit dem LFLS Kaunas. Zudem holte er litauische Meistertitel im Bahnradsport und in mehreren Disziplinen in der Leichtathletik. Anfang der 1930er studierte er in Berlin und war danach als Bauingenieur tätig. Im Jahr 1941 wurde er von der sowjetischen Geheimpolizei festgenommen und in ein Gulag-Lager deportiert, wo er Ende 1941 oder Anfang 1942 starb.

Persönliche Bestleistungen DisziplinZeitDatumOrt500 m50,1 s11. Februar 1928St. Moritz1500 m2:40,2 min4. Februar 1928Davos5000 m9:41,0 min4. Februar 1928Davos10.000 m19:47,2 min4. Februar 1928Davos

Weblinks

Kategorie:Eisschnellläufer (Litauen) Kategorie:Olympiateilnehmer (Litauen) Kategorie:Teilnehmer der Olympischen Winterspiele 1928 Kategorie:Litauischer Meister (Radsport) Kategorie:Litauischer Meister (Leichtathletik) Kategorie:Sowjetbürger Kategorie:Litauer Kategorie:Geboren 1896 Kategorie:Gestorben im 20. Jahrhundert Kategorie:Mann