Der Weißbrustsperber (Accipiter chionogaster) ist ein Greifvogel aus der Gattung der Habichte und Sperber (Accipiter).H. Barthel, Ch. Barthel, E. Bezzel, P. Eckhoff, R. van den Elzen, Ch. Hinkelmann & F. D. Steinheimer: Deutsche Namen der Vögel der Erde Vogelwarte Bd. 58, S. 1–214, 2020
Die Art wurde im Jahre 2005J. Ferguson-Lees & D.A. Christie: Raptors of the World, Princeton, 2005, ISBN 978-0-691-12684-5 als eigenständige Art beschriebenZoonomen, wird aber von anderen Autoritäten weiterhin als Unterart (Ssp.) des Eckschwanzsperbers (Accipiter striatus) angesehen und als A. s. chionogaster bezeichnet, so American Ornithological SocietyAOS und Birds of the World.Birds of the World
Er kommt von Mexiko bis Nicaragua vor.
Der Lebensraum umfasst Waldgebiete aller Art, bevorzugt Pinus oocarpa, gerne halboffene Gelände, mitunter auch Landwirtschaftlich genutzte Flächen meist oberhalb von 350 bis mindestens 2600 m Höhe.T. Jenner: Life history of the White-breasted Hawk (Accipiter chionogaster). In: Ornitología Neotropical, Bd. 21, Nr. 2, S. 157–180, 2010
Der Artzusatz kommt von und .J. A. Jobling: A Dictionary of Scientific Bird Names. Oxford University Press. 1991. ISBN 0-19-854634-3.
Merkmale mini|links|Weißbrustsperber, Illustration mini|Weißbrustsperber Das Männchen ist 27 bis 30, das Weibchen 31 bis 37 cm groß, das Männchen wiegt 94 bis 114, das Weibchen etwa 165 g, Flügelspannweite beträgt 42 bis 58 cm. Die Art ist somit kleiner als der Sperber (Accipiter nisus). Oberseite und Kopf sind schiefergrau bis dunkel blaugrau, Nacken und Hals zeigen einzelne weiße Federkiele, der Schnabel ist schieferfarben, die Wachshaut weißlich, Ohrdecken, Wangen und Hals sind weiß, die Iris ist rot bis gelb. Dieser zierliche Sperber hat lange schmale Flügel, einen ziemlich langen, rechteckigen Schwanz, ein kleines spitzes Gesicht, eine angedeutete Haube, die meist angelegt ist. Die Beine sind lang und befiedert, die Flügelspitzen reichen bis knapp zur Schwanzspitze. Der Vogel fliegt mit schnellem Flügelschlag, kreist und segelt mit flach gehaltenen Flügeln, die Finger dabei kaum gespreizt.
Scheitel, Zügel, Überaugenstreif und Ohrdecken sind schwärzlich. Die Ohrdecken und Wangen sind fein gestrichelt, der Schwanz hat drei schwarze Binden und eine breitere Terminalbinde mit weißer Berandung, die Schwanzunterseite weist eine silbergraue Bänderung auf. Die Unterseite ist rein weiß. Das größere Weibchen hat einen weißen Augenstreif, breitere schwarze Federkielstreifen auf der Schulterpartie. Die Beinfedern haben eine leichte rotbraune Färbung. Die Iris ist orangefarben, beim Männchen dunkelbraun. (aus der Originalbeschreibung)
Geografische Variation Die Art wird als monotypisch angesehenIOC World Bird List Hoatzin, New World vultures, Secretarybird, raptors, Avibase unterscheidet: A. c. chionogaster (, 1852), Nominatform, – Südmexiko bis Nikaragua A. c. madrensis , 1952, – Westmexiko (Guerrero und Westen von Oaxaca)
Stimme Der Ruf ist nicht beschrieben, erfolgt vermutlich nur während der Balz- und Brutzeit.
Lebensweise Die Nahrung besteht wohl nahezu ausschließlich aus Vögeln, die im Sturzflug erbeutet werden.
Die Brutzeit liegt zwischen Dezember bis März, das Nest wird in Astgabeln in Stammnähe gebaut. Das Gelege besteht meist 2–3 in unterschiedlichem Ausmaß gefleckten Eiern, die vom Weibchen bebrütet werden.
Gefährdungssituation Die Art ist nicht untersucht.
Literatur J. Kaup: Nisus (seu Accipiter) chionogaster. In: Proceedings of the Zoological Society of London, Pt19 Nr. 221, S. 41, 1851, Biodiversity Library
Weblinks
Oiseaux.net Global Raptors
Einzelnachweise
Kategorie:Habichte und Sperber