Rauni Manninen, nordsamisch Luobbal-Jovsset Raunihttps://yle.fi/uutiset/osasto/sapmi/rauni_manninen_vuoita_samirai_girjjalasvuoabalkkasumi_2018/10410268 (* 1946 in Utsjoki als Rauni Aikiohttps://www.naistenaani.fi/elamakerrat/naisten-aani/uskonto/), ist eine finnisch-samische Schriftstellerin.
Leben und Wirken Rauni Manninen lebt und arbeitet in Utsjoki (nordsamisch Ohcejohka), wo sie 1946 geboren wurde.
Ihr 2018 erschienener Debütroman Áhčči min (nordsamisch, dt. Mein Vater) wurde im selben Jahr mit dem Literaturpreis des Samenrates ausgezeichnet. Das Buch erzählt vom Schicksal des finnischen Samen Josát, der auf der russischen Seite von Sápmi allein zurückbleibt, nachdem seine Frau und seine Tochter zum Ende des Winterkriegs und der sowjetischen Besetzung des Gebietes von Petsamo evakuiert wurden. In der Begründung des Samenrates wird unter anderem die Wortvielfalt und feine Sprache Maninnens gelobt, aber auch positiv hervorgehoben, wie durch die Gedanken und Handlungen der Hauptfigur die samische Lebensphilosophie und Naturauffassung deutlich werden.
Veröffentlichungen Áhčči min Iđut, 2018 (nordsamisch, ISBN 978-82-7601-235-4)
Preise 2018 Literaturpreis des Samenrates
Literatur
Weblinks YLE Areena, Sommerpodcast von 2012 (Interviews auf Nordsamisch mit Rauni Manninen, die über Natur und Umwelt redet) Raudna Aikio - ilon ja surun vuoristoradalla, Text veröffentlicht 2017 im Rahmen von Finnlands Staatsjubiläum (Rauni Manninens schreibt auf Finnisch über ihre Mutter Raudna Aikio) Muhtin skábmabeaivve mun álggahin; hárjehallat vuos bustávaid, Författarcentrum Sápmi, 2019 (Interview mit Rauni Manninen auf Nordsamisch)
Einzelnachweise
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