Hübnersmühle ist ein Gemeindeteil des Marktes Grafengehaig im oberfränkischen Landkreis Kulmbach in Bayern. Hübnersmühle liegt in der Gemarkung Weidmes.

Geografie Die Einöde liegt im tief eingeschnittenen Tal des Großen Rehbachs und des Goldenen Brünnleins, der dort als linker Zufluss mündet. Ein Wirtschaftsweg führt nach Guttenberger Hammer (0,6 km nordöstlich).

Geschichte Hübnersmühle wurde 1699 erstmals als Getreide- und Sägemühle erwähnt.stadtsteinach.de: Der Mühlenweg im Steinachtal - ein grüner Pfad im Frankenwald. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts war es eine Mahl-, Schlag- und Schneidmühle. Das Hochgericht übte das Burggericht Guttenberg aus. Es hatte ggf. an das bambergische Centamt Marktschorgast auszuliefern. Die Grundherrschaft oblag dem Burggericht Guttenberg.

Mit dem Gemeindeedikt wurde Hübnersmühle dem 1812 gebildeten Steuerdistrikt Guttenberg und der Gemeinde Weidmes zugewiesen. Nach 1893 war Hübnersmühle noch eine Schrotmühle, der Betrieb wurde 1936 eingestellt.

Am 1. Januar 1972 wurde Weidmes im Zuge der Gebietsreform in Bayern in die Gemeinde Grafengehaig eingegliedert. Baudenkmal Haus Nr. 1: Wohnhaus mit Mahlmühle

Einwohnerentwicklung Jahr 1818 1819 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987 Einwohner 17 24 14 15 11 11 9 3 0 0HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. Von 1871 bis 1987 werden diese als Wohngebäude bezeichnet. 1 2 1 2 1 1 1Quelle

Religion Die Protestanten gehören zur Pfarrei Zum Heiligen Geist (Grafengehaig), die Katholiken waren ursprünglich nach Mariä Heimsuchung in Marienweiher gepfarrt, kamen dann in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts zur Pfarrei St. Jakobus der Jüngere (Guttenberg).

Literatur

Weblinks

Fußnoten

Kategorie:Geographie (Grafengehaig) Kategorie:Einzelsiedlung im Landkreis Kulmbach Kategorie:Ersterwähnung 1699