mini|Plan der Hauptstadt Hannover (Ausschnitt von 1938) mit dem Haus Lange Straße 57 Ecke Poststraße
Das Haus Lange Straße 57 in Hannover, Stadtteil Calenberger Neustadt war ein als Kulturdenkmal von dem Denkmalpfleger Arnold Nöldeke beschriebenes Fachwerkhaus aus der Zeit des im 17. Jahrhundert tätigen hannoverschen Bauunternehmers Johann Duve.Arnold Nöldeke: Lange Straße 57, in ders.: Die Kunstdenkmale der Stadt Hannover, Teil 1: Denkmäler des "alten" Stadtgebietes Hannover. Die Kunstdenkmäler der Provinz Hannover. Bd. 1, H. 2, Teil 1, Hannover, Selbstverlag der Provinzialverwaltung, Schulzes Buchhandlung, 1932, S. 538; Digitalisat über das Internet-Archiv archive.org Das während des Dreißigjährigen Krieges errichtete Gebäude galt als eines der Wahrzeichen der heutigen niedersächsischen Landeshauptstadt.Hinrich Hesse: Zerstörte hannoversche Wahrzeichen, in: Hannoversche Geschichtsblätter, Neue Folge Band 8 (1955), S. 241–283; hier: S. 267;
Einer der Vorbesitzer des Hauses war der Bankier Wolff Oppenheim.
Am 13. Oktober 1929 wurde am Gebäude eine Tafel mit der folgenden Inschrift enthüllt:
Das Baudenkmal wurde in Folge der Luftangriffe auf Hannover im Zweiten Weltkrieg zerstört.
Baubeschreibung Das ursprünglich dreigeschossige Bürgerhaus an der Ecke zur Poststraße war später um ein Stockwerk erhöht worden, das ebenso wie die anderen Etagen in allen Gefachen mit Fenstern und Fußstreben ausgestattet war. Die Fassade des Gebäudes war bestimmt durch Vorkragungen mit weit hervortretenden Balkenköpfen, jedoch ohne Konsolen.
Einzelnachweise
Kategorie:Erbaut im 17. Jahrhundert Kategorie:Fachwerkhaus in Hannover Kategorie:Calenberger Neustadt Kategorie:Baudenkmal in Hannover Kategorie:Abgegangenes Bauwerk in Hannover Kategorie:Zerstört in den 1940er Jahren Kategorie:Zerstört im Zweiten Weltkrieg