Die SpVgg Horsthausen (offiziell: Sportvereinigung Herne-Horsthausen 12/26 e. V.) ist ein Sportverein aus dem Herner Stadtteil Horsthausen.

Geschichte Der Verein entstand im Jahre 1945 durch die Fusion des im Jahre 1912 gegründeten Vereins Victoria Horsthausen mit dem im Jahre 1926 gegründeten VfL Horsthausen. Der Stammverein Victoria Horsthausen wurde im Haus des örtlichen Geschäftsmannes Rogmann gegründet. Die Vereinsfarben waren gelb und rot längsgestreift. Gespielt wurde auf einem Sportplatz in der Nähe der Schleuse 6, wo sich heute Schrebergärten befinden. Fusionspartner VfL Horsthausen wurde von einer Gruppe um den Wirt Heinrich Möller gegründet. Seit 1930 spielte dieser auf dem Gelände des heutigen Bezirkssportzentrums Horsthausen. Das Areal hatte der Verein von der örtlichen Zeche zur Vergüng gestellt bekommen. Neben Fußball bietet der Verein eine Damengymnastikgruppe. In früheren Zeiten gab es Abteilungen für Handball und Leichtathletik.

Stadion Heimspielstätte ist das Bezirkssportzentrum Horsthausen mit einer Kapazität von 3000 Plätzen. Diese verfügt seit 1976 über eine Flutlichtanlage, die mit einem Freundschaftsspiel gegen den damaligen Zweitligisten Westfalia Herne eingeweiht wurde. Während der Saison 2011/12 erhielt das Stadion einen Kunstrasenplatz. Das Stadion wurde ab 2021 Arena zum Urbanus genannt und trägt seit 2025 den Namen Olymp Sport Park.

Frauenfußball

Geschichte Der Verein stellte erstmals im Jahre 2011 eine Frauenmannschaft, die im Jahre 2015 zunächst in die Bezirksliga und zwei Jahre später in die Landesliga aufstieg. Gleich in der ersten Landesligasaison 2017/18 wurden die Horsthauserinnen auf Anhieb Vizemeister hinter dem SV Hohenlimburg. In der Saison 2020/21 nahm die Mannschaft am Westfalenpokal teil, der wegen der COVID-19-Pandemie abgebrochen werden musste. Durch eine Auslosung wurde die SpVgg Horsthausen zum Teilnehmer des westfälischen Verbandes am DFB-Pokal 2021/22 bestimmt. Dort traf die Mannschaft in der ersten Runde auf den Zweitligisten SV Henstedt-Ulzburg und verlor mit 0:13.

Erfolge Teilnahme am DFB-Pokal der Frauen: 2021/22

Männerfußball

Geschichte Die Männermannschaft stieg im Jahre 1963 in die Bezirksklasse auf. In den Jahren 1973 und 1975 gelang der Aufstieg in die Landesliga, wobei jeweils der direkte Wiederabstieg folgte. In den 1980er und frühen 1990er Jahren spielten die Horsthauser in der Kreisliga A, ehe 1996 der dritte Aufstieg in die Landesliga gelang. Dieses Mal hielt sich der Verein dort für zwei Jahre, bis er 2002 wieder in die Kreisliga A abstieg. 2013 gelang der Wiederaufstieg in die Bezirksliga, dem vier Jahre später der vierte Aufstieg in die Landesliga folgte. In der Saison 2022/23 gelang aufgrund der besseren Tordifferenz gegenüber dem punktgleichen Hombrucher SV der Aufstieg in die Westfalenliga.

In der Saison 2025/26 gewann die Spielvereinigung erstmals in der Vereinsgeschichte den Herner Kreispokal. Im Endspiel setzte sich die Mannschaft gegen den FC Castrop-Rauxel mit 6:5 im Elfmeterschießen durch und qualifizierte sich damit für den Westfalenpokal 2026/27. Wenige Tage später sicherte sich die Mannschaft am vorletzten Spieltag durch einen 1:0-Sieg bei Vestia Disteln die Vizemeisterschaft hinter der DJK TuS Hordel und den Aufstieg in die Oberliga Westfalen. Die Mannschaft profitierte davon, dass keine westfälische Mannschaft aus der Regionalliga abstieg.

Erfolge Aufstieg in die Oberliga Westfalen: 2026 Meister der Landesliga Westfalen 3: 2023 Kreispokalsieger Herne: 2026

Persönlichkeiten Güngör Kaya

Einzelnachweise

Weblinks Offizielle Website

Horsthausen Horsthausen, Spvgg Kategorie:Vereinsgründung 1921