Uwe Martens (* 3. Februar 1970 in Köln) ist ein deutscher Lyriker.Uwe Martens. In: Kürschners Deutscher Literatur-Kalender 2020/2021. Band I: A-O. Walter De Gruyter, 2020, ISBN 978-3-11-067985-4, S. 577.
Leben und Werk Uwe Martens wurde 1970 in Köln geboren. Nach seinem Abitur am Städtischen Gymnasium Köln-Pesch und dem anschließenden Zivildienst in einem Kölner Altenwohnheim begann er ein Jurastudium an der Universität zu Köln, wechselte jedoch nach drei Semestern im Jahr 1992 zu einer Ausbildung im Buchhandel in Köln-Ehrenfeld, die er 1995 abschloss.Biographische Angaben von Uwe Martens. In: Junge Lyrik III, Martin Werhand Verlag, 2002, S. 547 Danach lebte er drei Jahre im ostwestfälischen Detmold. Anfang 1999 kehrte er nach Köln zurück, wo er bis 2011 seinen Lebensmittelpunkt hatte. In diesem Zeitraum arbeitete er in einer Bonner Buchhandlung. Im Jahre 2011 zog es ihn dann berufsbedingt an den Rand der Alpen. Dort betreute er in einer Buchhandlung in Garmisch-Partenkirchen die Taschenbuchabteilung bis ins Jahr 2016.Biographische Angaben von Uwe Martens. In: Lichtskizzen (150 Gedichte)., Martin Werhand Verlag, 2018, S. 177
Seit Beginn der 2000er Jahre ist Uwe Martens als Autor mit Publikationen in verschiedenen Lyrik-Anthologien vertreten, unter anderem 2000 im Czernik-Verlag oder 2002 im Martin Werhand Verlag im dritten Band der Anthologie Reihe Junge Lyrik.Junge Lyrik III., In: Junge Lyrik III, Martin Werhand Verlag, Melsbach, 2002 in Google Books. Im Jahr 2015 erschien sein erster eigener Gedichtband Nebeltag in der Reihe 100 Gedichte im Martin Werhand Verlag.Nebeltag., In: Worldcat. Seine zweite Lyrikpublikation folgte im September 2017 unter dem Titel Weltwelke in der Reihe 50 Gedichte im selben Verlag.Weltwelke., In: Worldcat. Im Dezember 2018 veröffentlichte der MWV einen dritten Band von Martens unter dem Titel Lichtskizzen in der Reihe 150 Gedichte.Lichtskizzen., In: Worldcat.
Uwe Martens lebt und arbeitet heute als freier Autor in Köln.
Einzelbände Nebeltag. 100 Gedichte. Martin Werhand Verlag, Melsbach 2015, ISBN 978-3-943910-14-8. Auch zweite, überarbeitete Auflage. Weltwelke. 50 Gedichte. Martin Werhand Verlag, Melsbach 2017, ISBN 978-3-943910-42-1. Lichtskizzen. 150 Gedichte. Martin Werhand Verlag, Melsbach 2018, ISBN 978-3-943910-63-6.
Anthologien Das Wort – ein Flügelschlag. Neuere deutsche Lyrik. Lyrik-Anthologie, Czernik-Verlag, Hockenheim, 2000, ISBN 3-930045-96-6. Posthornlyrik. Eine Anthologie neuerer Lyrik. Lyrik-Anthologie, Czernik-Verlag, Hockenheim, 2000, ISBN 3-930045-97-4. Junge Lyrik III – 50 Dichterinnen und Dichter. Lyrik-Anthologie, Martin Werhand Verlag, Melsbach 2002, ISBN 3-9806390-3-7. Auch zweite, überarbeitete Auflage. Ein Klang: Lyrik. Eine Auswahl der schönsten eingereichten Gedichte zum Inge-Czernik-Förderpreis für Lyrik 2011. Lyrik-Anthologie, Czernik-Verlag, Speyer: Edition L., 2011, ISBN 978-3-934960-96-1.
Literatur Uwe Martens In: Deutsches Literatur-Lexikon. Das 20. Jahrhundert Band 40: Mansion – Mehl, Verlag Walter de Gruyter, 2023, ISBN 978-3-11-100542-3 Uwe Martens In: Nicolai Riedel Bibliographisches Handbuch der deutschsprachigen Lyrik 1945–2020, Metzler, Heidelberg, 2023, S. 790, ISBN 978-3-662-65460-6 Nicolai Riedel: Bibliographisches Handbuch deutschsprachiger Lyrik-Anthologien 1945–2024 Band 1. Metzler, 2025. (Zusammen mit Gudrun Wanek-Riedel), S. 380; 388; 412; 565. Nicolai Riedel: Bibliographisches Handbuch deutschsprachiger Lyrik-Anthologien 1945–2024 Band 2. Metzler, 2025. (Zusammen mit Gudrun Wanek-Riedel), S. 1000.
Weblinks
Uwe Martens Profil in: LITon.NRW
Einzelnachweise
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