Der Purpurkuckuck (Centropus violaceus) ist ein Vogel aus der Gattung der Spornkuckucke (Centropus).H. Barthel, Ch. Barthel, E. Bezzel, P. Eckhoff, R. van den Elzen, Ch. Hinkelmann & F. D. Steinheimer: Deutsche Namen der Vögel der Erde Vogelwarte Bd. 58, S. 1–214, 2020
Der Vogel kommt auf dem Bismarck-Archipel vor und ist endemisch in Papua-Neuguinea.
Der Lebensraum umfasst Primärwald bis 950 m Höhe.R. B. Payne: Violaceus Coucal (Centropus violaceus), version 1.0. In: J. Del Hoyo, A. Elliott, J. Sargatal, D. A. Christie und E. De Juana (Herausgeber): Birds of the World, 2020, Cornell Lab of Ornithology, Ithaca, NY, USA. Centropus violaceus
Der Artzusatz kommt von .J. A. Jobling: A Dictionary of Scientific Bird Names. Oxford University Press. 1991. ISBN 0-19-854634-3.
Merkmale Diese Art ist etwa 64 cm groß und wiegt 500 g, schwarz mit bläulichem Schimmer und breitem Schwanz. Die Iris ist rot, Augenring und Schnabel schwarz, um das Auge findet sich ein ungefiederter gräulicher Abschnitt, die Füße sind blass schiefer- bis hornfarben. Jungvögel sind mattschwarz auf der Oberseite mit purpurschimmerndem Flügel und Schwanz, die Unterseite schmutzig-grau, die Iris hellgrau.
Die Art ist monotypisch.IOC World Bird List Turacos, bustards, cuckoos, mesites, sandgrouse
Stimme Der Ruf wird als tiefe, hohl klingende Laute beschrieben.
Lebensweise Die Nahrung besteht aus großen Insekten einschließlich Gespenstschrecken, auch Frösche und kleine Schnecken, die auf Baumstämmen und in Lianen gesucht werden. Das Nest wird hoch oben auf einem großen Baum gebaut, das Gelege besteht aus drei weißen Eiern.
Gefährdungssituation Der Bestand gilt als potentiell gefährdet (Near Threatened).IUCN Redlist. Abgerufen am .
Literatur J. R. C. Quoy und J. P. Gaimard: Coucal violet. In: Voyage de la corvette l'Astrolabe executé par ordre du roi, pendant 1826–1827–1828–1829, Teil 1, S. 229, 1930, Biodiversity Library
Einzelnachweise
Weblinks
Birdlife eBird Xeno-canto Oiseaux.net Macaulay Library Multimedia
Kategorie:Kuckucksvögel